„Sehr gut! Es war einfach klasse, dass so viele Menschen gekommen sind“, zieht Csaba Gloner (54) am Samstagabend erleichtert und euphorisch seine persönliche Bilanz zur Budapest Pride, die die Regierung unter Premier Viktor Orbán verbieten, aber nicht verhindern konnte. Im Gegenteil: Laut Veranstaltern zogen rund 200.000 Menschen für die Freiheit in der Gesellschaft und die Rechte homosexueller, transsexueller, queerer Menschen, der LGBTQ-Gemeinde durch die Hauptstadt.
Budapest Pride
„Ich habe zum ersten Mal Angst in meiner Heimat“
Ein nach Graz ausgewanderter Ungar erzählt vom homophoben Klima in Viktor Orbáns Ungarn. Die Debatte läuft: War das Pride-Verbot ein schwerer Fehler des Ministerpräsidenten?
© Bernd Hecke