Andernfalls sei mit klaren rechtlichen Folgen zu rechnen. Orbán fügte hinzu, die Polizei könne eine verbotene Veranstaltung auflösen. Ungarn sei jedoch "ein zivilisiertes Land", und die Aufgabe der Polizei sei es, die Menschen zu überzeugen, das Gesetz zu befolgen.
Budapest/Brüssel
Orbán droht Pride-Organisatoren mit rechtlichen Folgen
In Ungarn wachsen die Spannungen vor der für Samstag geplanten Pride-Parade. Nach dem polizeilichen Verbot der traditionellen Veranstaltung von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten (LGBTQ) in Budapest drohte Ministerpräsident Viktor Orbán allen mit rechtlichen Konsequenzen, die den Marsch organisieren oder daran teilnehmen. Er empfehle jedem, sich an die Regeln zu halten, sagte Orbán am Freitag im staatlichen Rundfunk.
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