Sag niemals Müllverbrennungsanlage zu ihr. Tatsächlich ist das Großprojekt, das in Graz nördlich der Sturzgasse fast direkt an der Mur entstehen soll, mehr. Deshalb hat die Rathaus-Koalition dafür den Namen Energiewerk geprägt. Aus den 103.000 Tonnen nicht recyclebarer Müll, der ab 2029 verbrannt werden soll, werden 180 GWh saubere Fernwärme erzeugt, zusätzlich 50 GWh Strom, womit bis zu 15.000 Wohnungen versorgt werden können und grüner Wasserstoff hergestellt werden kann. Unterm Strich sollen damit 15.000 Tonnen CO₂ und 9000 Lkw-Fahrten im Jahr eingespart werden, weil der Müll nicht mehr abtransportiert werden muss..
Vorbild Kopenhagen
ÖVP will 250-Millionen-Projekt Müllverbrennungsanlage zum Freizeitareal ausbauen
2029 soll die geplante Müllverbrennungsanlage in Graz in Betrieb gehen. Die ÖVP will beim 250-Millionen-Projekt noch eins draufsetzen: Die Anlage soll auch ein Freizeitareal sein.
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