Sie gilt als Prestigeprojekt des Alpenvereins und wurde im Jahr 2018 nach einem großen Umbau um 2,5 Millionen Euro als futuristischer Kubus neu eröffnet: die Seethalerhütte am Dachsteingletscher. Jahrzehntelang bewirtschaftete die Familie Schrempf die höchstgelegene Schutzhütte Oberösterreichs, die schon vor dem Umbau ein beliebtes Ausflugsziel vieler Gletscherbesucher war. Im Herbst 2023 beschloss der damalige Hüttenwirt, Wilfried „Wiff“ Schrempf, seinen Posten aufzugeben – im Zwist mit der Sektion Austria des Alpenvereins, der die Hütte gehört. Vor allem die hohe Pacht, aber auch der allgemeine Umgang habe ihn zu diesem Schritt bewogen, sagte er damals.
Seethalerhütte am Dachstein
Neue Hüttenpächter werfen nach weniger als einem Jahr das Handtuch
Nach „persönlichen Problemen“, so der Alpenverein, brachen Yvonne und Alexander Moser am Dachstein ihre Zelte ab. Ein Comeback für den Sommer scheint aber möglich.
© Martin Huber