Schwarzes Sakko, weißes Hemd, gebeugte Schultern – so steht ein junger Feuerwehrmann am Donnerstag vor dem Landesgericht Leoben. Der heute 17-Jährige wird beschuldigt, im Juni vier Brände in einem Ort im Bezirk Liezen gelegt zu haben. Seine Feuerwehrkameraden wurden misstrauisch, nachdem er kurz nach der Alarmierung immer als erster angezogen im Rüsthaus gesessen war. Außerdem soll er nach dem Einsatz gesagt haben: „Wer weiß, was in dem Brandstifter vorgeht – vielleicht brennen bald auch Häuser und Personen.“
Immer Erster beim Einsatz
Feuerwehrmann (16) legte Brände: „Wollte zeigen, dass ich auch was kann“
Weil er sich in der Freiwilligen Feuerwehr nicht ernst genommen fühlte, steckte ein 16-Jähriger in seinem Heimatort Wiesen und Holzstöße in Brand. Unter Tränen gesteht er.
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