Schwarzes Sakko, weißes Hemd, gebeugte Schultern – so steht ein junger Feuerwehrmann am Donnerstag vor dem Landesgericht Leoben. Der heute 17-Jährige wird beschuldigt, im Juni vier Brände in einem Ort im Bezirk Liezen gelegt zu haben. Seine Feuerwehrkameraden wurden misstrauisch, nachdem er kurz nach der Alarmierung immer als erster angezogen im Rüsthaus gesessen war. Außerdem soll er nach dem Einsatz gesagt haben: „Wer weiß, was in dem Brandstifter vorgeht – vielleicht brennen bald auch Häuser und Personen.“