2030 wird der Hallstätter Gletscher Geschichte sein – als Folge des ungebremsten Klimawandels, sagte der Leiter des Messprogramms, Klaus Reingruber, bei einer Pressekonferenz im August. Das zeigt sich bei einem Lokalaugenschein am Mittwoch ganz deutlich: Das Gletschereis ist von schwarzen, tiefen Furchen durchzogen. Das ständige Tropfen und Plätschern des Schmelzwassers wird zur Begleitmusik auf dem Weg von der Bergstation zur Seethalerhütte.