Monika Haberl trifft man – wie sollte es anders sein – im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Trieben Werk. Seit sie vier Jahre alt ist, ist das ihr zweites Zuhause. War Vater Franz Haberl doch 30 Jahre lang Kommandant, und sie immer mit dabei. Die gelernte Holztechnikerin lebt das Floriani-Dasein zu hundert Prozent: „Mir gefällt es, anderen zu helfen. Das kann man aber nur schaffen, wenn man auf die Gemeinschaft vertraut“, sagt sie. Jetzt wurde die Triebenerin zur Abschnittsbrandinspektorin ernannt und ist damit die erste Frau mit diesem Dienstgrad in der steirischen Feuerwehr.
Höchste Feuerwehrfrau des Landes
Ist Feuer am Dach, behält sie einen ruhigen Kopf
Porträt.
Monika Haberl wurde als erste Frau der Steiermark zur Abschnittsbrandinspektorin ernannt. Die Triebenerin leitet ab jetzt den Katastrophenhilfsdienst des Bezirkes Liezen. Der Weg dorthin war durchaus kurvenreich.
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