Mit seiner Kritik hat der Landesrechnungshof die Pflegemisere erst dieser Tage klar skizziert. Wenig überraschend für viele Häuser, die sich längst dazu veranlasst sehen, eigene Ausbildungsmodelle zu starten, um der enormen Personalnot entgegenzuwirken. Der Tenor: Bisherige Angebote seien zu unflexibel – vor allem für Erwachsene, die auch für den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen müssen. Die wenigen Hundert Euro Taschengeld, die neben der Ausbildung zur Verfügung stehen, seien dafür zu wenig und würden viele abschrecken.
Ausbildung und Bezahlung
Geld dominiert im großen Ringen um neue Pflegekräfte
Private Häuser kritisieren fehlende Ideen für mehr Pflegekräfte. Sie starten nun vermehrt eigene Ausbildungsmodelle. Das Land ist dabei (finanziell) an Bord.
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