Schneepflüge im EinsatzEnorme Schäden in der steirischen Landwirtschaft

So viel hat es in so kurzer Zeit noch nie geregnet. Der Großraum Graz wurde am Freitagabend von Sturm und Hagel heimgesucht. Am Nachmittag rückte der Katastrophenhilfsdienst an.

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Diese Obstanlage in Mariatrost stand komplett unter Wasser. Insgesamt beträgt der Schaden in der Steiermark 2,6 Millionen Euroro © Hagelversicherung
 

Enorme Schäden sind auch am Tag nach der Katastrophennacht im Grazer Stadtgebiet sichtbar. 170 Liter Regen fielen vom Himmel und  Graz wurde von mehreren heftigen Gewittern getroffen. Ab 17 Uhr schüttete es fast ohne Pause. Hagel, extremer Starkregen und kräftige Sturmböen forderten die Einsatzkräfte. Der Verkehr kam teilweise zum Erliegen, auch bei den Öffis ging oftmals nichts mehr. Menschen wurden aufgefordert, nicht auf die Straße zu gehen. Auch im Mobilfunknetz gab es massive Störungen. Das Grazer Sicherheitsmanagement rief auf, Häuser nicht zu verlassen, Keller und Spannungsquellen zu vermeiden und unnötige Autofahrten zu unterlassen.

Kommentare (7)
isteinschoenerName
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Die Ernte unserer Bauern leidet unter der Trockenheit

solange bis sie letztlich vom Hagel zerschossen wird. Beliebte Urlaubsorte im Süden sind dabei abzubrennen. In den sozialen Medien können wir täglich neue Flutkatastrophen ungenannten Ausmaßes rund um den Globus miterleben. Ect. ect.
Wir alle wissen, dass dies erst der Anfang ist. 14000 Wissenschaftler bestätigen einen Klimanotfall und warnen vor "unsäglichen Leid", dass auf die Menschheit hereinbrechen wird, wenn die Politik nicht sofort handelt.

Da kann man bestimmt annehmen, dass führende Politiker sich bereits umgehend geäußert haben. Vlt. sogar schon einen dauerhaften Krisenstab eingerichtet?

Hoppala, es ist so ungewohnt leise...

isteinschoenerName
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Traurig, dass manche der Bequemlichkeit halber trotzdem lieber an

"Hysterie" und "Alarmismus" glauben - so lange bis ihnen das eigene Haus wegschwimmt.
Ich kann euch nur dringend empfehlen: Folgt den "Scientists 4 Future" - im echten Leben und auf ihren Kanälen im Netz: Youtube, Facebook, Twitter.
Wissenschaftler haben vor Jahrzehnten bereits vor den heutigen Ereignissen gewarnt, ihre Arbeit gemacht, und wurden dafür von Fossil-Lobbys und der Politik aufs Ärgste diskreditiert, alles mögliche wurde unternommen, um sie als unglaubwürdig dastehen zu lassen und somit mundtot zu machen!

Ba.Ge.
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Vermutlich wäre selbst ein sofortiges Handeln

bereits zu spät.
Wir sollten lernen, mit solchen Naturkatastrophen (ja, da zähle ich auch covid in irgendwie fern dazu) zu leben. Wir haben es leider verkackt und es ist nicht so, als hätte die Welt uns nicht schon zumindest im gesamten dritten Jahrtausend versucht, zu warnen - aber nicht einmal jetzt checken es alle 🙈
Menschen 🙄

isteinschoenerName
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@Ba.Ge. Nichts ist zu spät, ganz im Gegenteil

wir müssen uns umso härter einsetzen. Denn jedes Zehntel (verhinderte oder eben nicht verhinderte) Grad Erderhitzung kann über das Überleben oder Aussterben bestimmter Spezies entscheiden. Und über das Überschreiten von Kipppunkten im Klimasystem. Es ist als Gesellschaft und als Elterngeneration (sorry to say: verdammt nochmal) sogar unsere Verpflichtung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern, jetzt zu handeln, und noch zu verhindern, was möglich ist. Bitte nicht jenen auf den Leim gehen, die (aus eigener Profitgier) behaupten: Weiter wie bisher, weil wir können eh nichts mehr ändern. Das ist bloss die (vorausgesagte) nächste Stufe der Wissenschaftsleugnung!

melahide
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Was denn?

Der Kurz hatte gesagt, wir machen weiter wie bisher. Die Technik wird uns retten. Jede Änderung wäre ein Rückschritt in die Steinzeit. „Interessiert mich ja nicht das Klima, mein Gemüse kommt e aus dem Supermarkt“

melahide
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In der

Landwirtschaft ist wirklich viel kaputt. Die Gemüsebäuerin meines Vertrauens meinte, heute in der Früh war alles kaputt. Für sie ist die Gemüsesaison beendet.

dietaenzerin
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Vielen Dank an

die Florianis!