Als wäre nie etwas geschehen, präsentierte sich Graz am Samstag. Der Himmel blau, die Regenwolken hatten sich verzogen. Nach ein paar Tropfen zu Mittag, kehrte die Sonne wieder zurück. Und das nur wenige Stunden, nachdem Freitagabend Hagel, Sturmböen mit bis zu 100 km/h und Starkregen Grazer und Einsatzkräfte in Atem gehalten haben. Bei der Mess-Stelle der Uni Graz verzeichnete die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) 114 Liter Regen pro Quadratmeter, an nicht offiziellen Messstellen im Grazer Norden liegen die Werte sogar noch stark darüber. "In drei Stunden hat es in Graz damit so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Juli", ordnet Meteorologe Hannes Rieder die Regenmengen ein.
Labiles Wetter bleibt
Feuerwehren nach 1300 Notrufen weiter im Einsatz
Nach den Unwettern in der Nacht werden weitere Gewitter prognostiziert. Am Freitag fiel in drei Stunden so viel Regen wie in einem durchschnittlichen Julimonat.
© Stefan Pajman