Labiles Wetter bleibtFeuerwehren nach 1300 Notrufen weiter im Einsatz

Nach den Unwettern in der Nacht werden weitere Gewitter prognostiziert. Am Freitag fiel in drei Stunden so viel Regen wie in einem durchschnittlichen Julimonat.

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Die Berufsfeuerwehr Graz, die Freiwillige Feuerwehr Graz und Wehren aus dem Umland standen im Einsatz
Die Berufsfeuerwehr Graz, die Freiwillige Feuerwehr Graz und Wehren aus dem Umland standen im Einsatz © Stefan Pajman
 

Als wäre nie etwas geschehen, präsentierte sich Graz am Samstag. Der Himmel blau, die Regenwolken hatten sich verzogen. Nach ein paar Tropfen zu Mittag, kehrte die Sonne wieder zurück. Und das nur wenige Stunden, nachdem Freitagabend Hagel, Sturmböen mit bis zu 100 km/h und Starkregen Grazer und Einsatzkräfte in Atem gehalten haben. Bei der Mess-Stelle der Uni Graz verzeichnete die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) 114 Liter Regen pro Quadratmeter, an nicht offiziellen Messstellen im Grazer Norden liegen die Werte sogar noch stark darüber. "In drei Stunden hat es in Graz damit so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Juli", ordnet Meteorologe Hannes Rieder die Regenmengen ein.

Kommentare (58)
DergeerderteSteirer
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Viele der Kommentare gehören normalerweise mit einer Einweisung in die Siegmund Freud Klinik bedacht, ........................


Was da von einigen von sich gegeben wird entbehrt jedweder Logik und Realitätsbewusstsein !!

Als geborener und Jahrzehnte in Andritz ansässiger habe ich die Enrwicklungen und die Vorkommnisse zu gut im Gedächtnis was alles geschehen ist und noch geschehen wird !!

Es wurde einfach fahrlässig ohne zu denken gebaut , zubetoniert, zu asphaltiert usw. ...........usw. ..........usw., die Rechnung wurde ohne die Natur gemacht und dies rächt sich von Zeit zu Zeit bei solch Wetterphänomenen brutal und unwiderstehlich!

Es hat im Endeffekt jeder seine Hausaufgaben zu machen, jedoch werden sie von vielen einfach ignoriert und sträflich versäumt, im Endeffekt durch Mitbeteiligung auch ein Ergebnis der nahezu süchtigen Konsumrausch und luxusgierigen "ICH" - Gesellschaft!!

lumpi50
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Traurige Feststellung

Von 48 Kommentaren erwähnen gerade 2 (zwei) die Einsätze der Blaulichtorganisationen, die immer wieder Großartiges leisten

Ba.Ge.
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Loben Sie auch eine Putzfrau

jedes mal aufs neue dafür, dass sie die ihr zugeteilten Bereiche säubert? 🧐
Das mein ich jetzt echt nicht so böse, wie es klingt - aber ich denke, dass sie mitunter genau für solche Einsätze bezahlt werden…

Hannes29
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Sie anscheinend nicht

Wo wird die Freiwillige Feuerwehr bezahlt????
Wir ALLE machen jeden Einsatz Freiwillig...

Ba.Ge.
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Bin ich von selbst

und bereits vor ihrer Hilfe draufgekommen, wie sie sehen ;)

Ba.Ge.
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Großer Dank

gilt natürlich den freiwilligen Helfern.
Und auch die, die dafür bezahlt werden, leisten natürlich (hoffentlich) gute Arbeit 👍

Ba.Ge.
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Prognose

Nach der Pest und einer Flut kommen im Normalfall Heuschrecken/Stechmücken oder so 🤔

Westostsuednord
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Frage

Zahlt Herr Bürgermeister die Hagelabwehr für Graz nicht mehr?

Alfa166
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Kein einziger Bürgermeister zahlt für Hagel Abwehr

Diese wird von Landwirten bezahlt.

kongzi2014
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redbaron
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???

Nein, er schaut das Sie ihre Sozialhilfe rechtzeitig erhalten…

Mila9
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Einfamilienhäuser versiegeln mehr als Wohnblöcke

Diese Jammerei über die Grazer Bauwut ist wirklich entbehrlich. Einfamilienhäuser, Carports, versiegeln mehr Flächen als Wohnblöcke. Diese Einfamilienhäuser müssen mit Straßen und Gassen erreichbar sein und verbrauchen daher mehr Fläche als Wohnblöcke. Wenn man sich die Bildaufnahmen über Graz ansieht, kann man das erkennen, wo die Hangrutschungen waren. Dort wo die Menschen auf Hügeln Grünflächen verbaut haben. Dieses populistische Geplapper über die Bauwut in Graz ist wenig hilfreich und einfach falsch. Wenn wir in Graz höher bauen, brauchen wir weniger Flächen. Je mehr Menschen an einem Fleck wohnen, desto besser ist die städtische Infrastruktur genutzt.

Lok13
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Im Prinzip richtig

Aber die Art und Weise wie diese wohnblöcke derzeit aus dem Boden schießen ist weder bedarfsorientiert noch auf nachhaltig ausgelegt.
Das einzige was hier meist zählt ist Gewinnmaximierung und das sollte man durchaus kritisieren.

Und wenn man sich anschaut wie viele 30m2 Wohnungen in den meisten wohnblöcke gebaut werden wundert es mich nicht wenn Familien lieber in den grüngürtel ziehen um Platz zu haben, auch wenn das aus der Sicht von Stadtplanung und Naturschutz nicht so toll is :)

rouge
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Einfamilienhäuser

„entsorgen“ das Regenwasser am eigenen Grün.
Ihre Verteidigung der Betonierer ist schwach.

Lok13
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Einfamilienhaus vs Wohnblock

Naja, das ist im Prinzip schon richtig, aber ein 5 stöckiger Wohnblock kann eben auch 5mal so viel Wohnraum für 5mal so viele Familien bieten... Also sowohl aus sicht der Stadtplanung als auch aus Naturschutz-sicht ist es sinnvoller zentral mehr hohe wohnblöcke zu bauen als auf großem Raum viele kleine Einfamilienhäuser die den "grüngürtel" versiegeln. Dann kann dort auch Wiese/Gebüsch/Wald großflächig bestehen bleiben...
Es ist aber halt auch viel schöner selbst im grünen zu leben und sich nicht in einem betonblock zu wohnen.

Nochmal als Überlegung: 5 stock 500m2 Betonblock sind zwar 500m2 zubetoniert, aber bieten 2500m2 Wohnfläche. Um 2500m2 Wohnfläche in Einfamilienhäusern zu schaffen müssen tausende Quadratmeter für Häuser, straßen, Gehwegen etc. Versiegelt werden...

Hausverstand
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Dieses populistische Geplapper

über die schlimmen Einfamilienhäuser, die ihr Regenwasser völlig unverantwortlich im Garten verrieseln lassen. Dann schon lieber dichteste Verbauung, mit mehrfacher Überschreitung der zulässigen Höchstdichte, maximaler Verbauung des Grundstücks, Vernichtung von Grünraum. Das ist die Philosophie des Beton - Sigi. Abwählen - und zwar jetzt!!

seinerwe
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Genauer analysieren

Einfamilienhäuser haben Gärten, Bäume und Sträucher und binden CO2.
Wohnblöcke haben Asphalt keinen Schatten...
Die Bauordnung müsste viel mehr Garagenplätze vorschreiben. In der Innenstadt müsste man Garagen bauen damit die Strassen.begrünt werden können.
Einkaufszentren dürften nur Garagenplätze anbieten...

mikai
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Stellplätze

Nur ein Detail, aber: abweichend von der Bauordnung verbietet die Stadt Graz sogar Garagen. Siehe Reininghaus, Smart City, sämtliche Projekte mit Mobilitätsverträgen… hier werden Stellplätze gegen Marketingmaßnahmen getauscht. Durchdachtes Gesamtkonzept?

Mein Graz
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@Mila9

Ich wohne in leichter Hanglage - schon seit etwa 60 Jahren.

Auf dem Hügel wurden Wohnanlagen gebaut, mit versiegelten Zufahrten und Carports. Seit damals rinnt das Wasser bei Starkregen wie ein breiter Bach über unser gesamtes Grundstück!

Die Wohnanlagen wurden nicht gebaut, weil Bedarf bestand, sondern weil Bauflächen gekauft werden konnten - und die Lage eine der teuersten von Graz ist.
Und die "städtische Infrastruktur" musste ausgebaut werden, um diese Wohnanlagen vernünftig anzubinden. Trotzdem hat dort fast jeder Haushalt 2 Autos, die natürlich einen (versiegelten) Parkplatz brauchen.

axe
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Bitte kennzeichnen

als Pressemitteilung aus dem Bürgermeisterbüro…

samro
5
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vielleicht sollte man

in graz mal weniger ueber u bahnen und seilbahnen nachdenken und stattdessen mal in angriff nehmen dass man den mischwasserkanal trennt.
das regenwasser nutzen fuer strassenreinigung......da gibt es vieles.

altbayer
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Verriesselung

Wieso das Wasser ableiten?
Eine Verrieselung am Grundstück würde das Regenwasser dort lassen, wo es auf die Erde gelangt ist, und nicht das Wasser sammeln und bündeln und in Bäche oder Flüsse leiten, damit das Gewässer noch mehr belastet wird und das Wasser über die Ufer treten kann.

Mein Graz
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@altbayer

Bisher war das möglich, weil unser Grundstück groß genug ist und die Aufnahmefähigkeit des Erdreichs ausreichte.

Jetzt kommen vom Hügel solche Wassermassen, die weiter oben entstehen, weil verbaut und versiegelt wurde, dass das Wasser über unseren Grund drüber schießt und keine Chance mehr besteht, dass es versickert!
Das Wasser fließt ungehemmt über mehrere Grundstücke bis zum - natürlich regulierten - Bach.

Und das alles, weil im oberen Bereich des Hügels Siedlungen gebaut und keine Vorkehrungen getroffen wurden!

samro
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da die

bodenversiegelung zu weit fortgeschritten ist wie soll das zb in den bereitsbebauten gruenden gehen?

Sandro1994
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Der einfache Schluss.

Ein dermaßen starkes Gewitter heißt nicht umsonst Naturgewalt. Jetzt zu sagen es ist alles verbaut und nur deswegen gab es Überschwemmungen, zeugt entweder von einem sehr einfach gestrickten Geist oder einer anderen Motivation. Ich wohne in einem Haus aus dem Gründerviertel, Innenstadt Nähe und unser Keller war gestern wie bei jedem starken Unwetter überflutet. In dieser Gegend ist seit 30 Jahren nichts mehr neu gebaut worden.

Mein Graz
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@Sandro1994

Wir wohnen im Osten von Graz, unser Haus ist etwa 60 Jahre alt.
Noch nie hatten wir Probleme, dass Wasser von außen in den Keller kam. Gestern hat es das Wasser durch die Fundamentplatten ins Innere gedrückt, Wasserstand zwischen 8 und 15 cm - im gesamten Keller!

Im gesamten Bereich ist in den letzten Jahren heftig gebaut worden, die Böden wurden versiegelt, und wo das Wasser einen Abfluss findet spüren es die "Alteingesessenen", die bisher keine Probleme hatten.

Wir müssen jetzt überlegen was wir machen (können), denn solche Unwetter werden sicherlich vermehrt auftreten.

 
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