Politisch schielten viele Fraktionen in der Steiermark zuletzt nach Wien, wo am AKH bereits eine Long-Covid-Ambulanz eingerichtet wurde. Der grüne Gesundheitssprecher Georg Schwarzl forderte bereits, "dass die Steiermark nicht abfällt, sondern ehestmöglich Strukturen bereitstellt, um die Bevölkerung bestmöglich zu versorgen". Die Neos urteilen gar, dass "Steirer, die an den Nachwirkungen von Covid leiden, derzeit im Stich gelassen werden", wie es Klubobmann Niko Swatek formuliert. Indes will die KPÖ, so der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer, nicht nur Long-Covid-Zentren, sondern auch verpflichtende Antikörpertests im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung, um mögliche Folgen rasch abklären zu können.
Wie in Wien
Steiermark startet eigene Ambulanz für Long-Covid-Patienten
Wien hat bereits seit März eine Long-Covid-Ambulanz, weil etwa zehn Prozent der Patienten Wochen nach der Infektion plötzlich langwierige Symptome entwickeln. Die Steiermark zieht nun nach ‒ und plant offenbar auch einen zweiten Standort.
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