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Beschimpfungen, BeleidigungenImpfneid: Warum die Emotionen in der Steiermark derart hochkochen

Beim Freitags-Update der steirischen Impfkoordination ging es diesmal nicht nur um die neuesten Entwicklungen. Vielmehr gaben die Verantwortlichen einen kleinen Einblick in den Alltag der Behörde. Soziologin Sabine Haring-Mosbacher erklärt die Hintergründe des "Impfneids".

© APA/BARBARA GINDL
 

Am Freitag gab die Impfkoordination des Landes wieder einen Einblick in die aktuellen Fortschritte. "Es ist ein schöner und positiver Tag", meinte Impfkoordinator Michael Koren. Denn: "200.000 Steirer sind mit ihrer ersten Impfdosis versorgt, etwa 83.000 schon mit der zweiten." Damit habe man eine wichtige Grenze überschritten. Zudem werde man bis zur Kalenderwoche 18 fast alle angemeldeten Hochrisikopatienten immunisieren können.

Kommentare (45)
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Liezen
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Also seit

die Philharmoniker geimpft sind ..... ist es müßig über eine Impfstrategie noch ein Wort zu verlieren.

CIAO
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Allein

auf Grund mancher seltsamer Nicknamen kann man auch auf die ernsthaftigkeit der Postings zweifeln

chatrouge
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über 65 mit Vorerkrankung

und noch immer kein Termin, nur die Bestätigung der Registrierung vom 1. Februar. Kenne inzwischen einige in meiner Altersgruppe, die glücklicherweise schon Termine haben. Aber auch welche mit Krebserkrankung in meinem Alter, die auch immer noch warten.
Dann liest man von Impfneid! Beschimpfungen und Beleidigungen sind sicher nicht richtig. Aber Lob haben die Verantwortlichen sicher nicht verdient.

stadtkater
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Wiener Philharmoniker auch schon

geimpft und noch dazu mit Pfizer: Warum haben die Priorität?

Miauuutsetung
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.

Die programmieren extra das Programm um damit die die zweimal absagen ganz nach hinten gereiht werden? Wäre es nicht schlauer es so zu programmieren dass man den Impftermin bestätigen oder stornieren kann wie in den anderen Bundesländern? Oder sich nach Absage neu abmeldet?
Einfach nicht erscheinen geht nicht, das ist schon klar. Aber es ist in der Steiermark ja auch nicht soooooo einfach den Termin zu canceln.
Als ob dadurch die Impfbereitschaft zu AZ steigen würde.

gberghofer
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Haben sie ernsthaft geglaubt sie bekommen einen anderen Impfstoff?

Was sind denn sie für einer? Lassen sie sich von Hysterikern beeinflussen? Ich dachte nicht im Traum daran mich nicht impfen zu lassen wenn die Chancen auf Folgeschäden 1:1,000000 ist?

sigridrath
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Impfstoff

Natürlich kann man, wenn man
den Impfstoff nicht haben möchte, nein sagen und man bekommt ein paar Tage später sogar einen neuen Termin, obwohl diejenige Person Corona hatte und die Höhe der Antikörper noch gar nicht kennt.

smotron1
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Dafür

das 45 Jährige vor 30 Jährigen geimpft werden sollen fehlt mir allerdings auch jedes Verständnis. Hier sollte man sich ein Beispiel an Israel nehmen, dass alle unter 60 Jährigen Nicht Risiko Patienten in die gleiche Gruppe eingeteilt hat.

1167057PRAC
8
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Harter Faktencheck der Corona Pandemie in der Steiermark

Der öffentliche Gesundheitsdienst ist abgemeldet !
Die Gesundheitslandesrätin ist überfordert und zusätzlich überheblich! Der Impfkoordinator ist präpotent und resistent gegenüber gut gemeinter Kritik. Die Impfhotline ist überlastet.Das EDV System scheint nicht zu funktionieren ( z.B Erhebung der Gesundheitsdaten von Risikopatienten).Zusammenfassend wird der Impfplan aber doch einigermaßen eingehalten,trotz dieser Mängel.Das Gesundheitssystem gehört aber zentralisiert.

dieRealität2020
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lexi
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Veraltet

Das ist eine sehr alte Version, der aktuelle Plan vom 12.3. mit geänderten Prioritäten ist hier zu finden

https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:c74a3ffc-5aef-4c53-9fa2-1a0631cc476d/COVID-19-Impfplan.pdf

dieRealität2020
5
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Meine Meinung und Sichtweise zum Impfplan aufgrund von Fakten.

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>>>>>> Einen Impfplan (Tätigkeitsplan) zu erstellen ist nur dann sinnvoll, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit die Gewähr besteht das dieser Impfstoff vorhanden geliefert und gelagert werden kann, um zum gegeben Zeitpunkt vorhanden zu sein. <<<<<<
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>>>>>> Und nur erst dann sind die Gegebenheit erfüllt an die Menschen persönliche Impftermine zu vergeben. Anmeldung, Anmeldung bestätigen, Impfzeitraum mitteilen und dann den persönlichen Impftermin bekannt geben. Da müssen verständlicherweise tausende-zehntausend Termine ausgeschrieben werden und das notwendige Hilfspersonal terminlich zum Einsatz gebracht werden. <<<<<<<
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Wer in der Lage ist zusammenhängend zu denken der sollte wissen das hier tausende-zehntausende Menschen diese Termine mit ihren Leben in Einklang bringen müssen.
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Das spielt sich hunderttausendfach über testen impfen österreichweit ab. Natürlich die österreichische Bürokratie unabhängig der Pandemie wurde nie auf diese EDV Erfordernisse ausgerichtet. Die besten verständlicherweise mit hohen Entgeltansprüchen der Branche sind selbstständig, oder befinden im Sold der privaten Wirtschaftsunternehmen.
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Man stelle sich eine derartige schwache und mangelhafte Logistik bei den Unternehmen die quer durch Europa zu tausenden Filialen und Tochtergesellschaften mit tausenden LKW und tausenden Zugcontainer unterwegs sind. Kaputte Lebensmittel wären an der Tagesordnung.

Hausverstand
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Die Wertschätzung für Schwächere und Ältere fehlt - vor allem der Impfkoordination!

Ich bin 69 Jahre und Risikopatient, habe aber bis jetzt keinen Impftermin bekommen. Ich habe mehrmals nachgefragt, doch keine Reaktion. In meinem Bekanntenkreis haben schon fast alle einen Impftermin und einige, die deutlich jünger sind als ich, sogar schon die Erstimpfung. Ich höre auch immer von Vorrückungen und 'Sonderbehandlungen'. Und dann lese ich diese Wortmeldung von Hr. Wlattnig über mangelnde Wertschätzung - da kommt mir das Geimpfte!

Fluxkompens
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Da momentan

Mal die Risikopatienten über 75 dran sind. Was heißt über 65? Keine Frage ich verstehe Sie sehr gut, nur es geht wirklich nach Alter und Impfstoff Verfügbarkeit. Und eben traurig ist, dass manche wirklich Astra verweigern, weil so manche Medien und Regierungen das Thromboserisiko herausgeplärrt haben, aber dabei vergessen, dass dies bei biontech und moderna ebenso groß ist. Somit die, die wollen sich veräppelt fühlen, denn sie hätten sich impfen lassen. Ich glaube auch es wird übersehen, wie groß die Bevölkerungsschicht der über 75 jährigen ist.

gberghofer
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Risikopatient?

Wer hat festgestellt dass sie Risikopatient sind? Doch nicht sie selbst.

JamesDean
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Liebe Impfkoordinatoren

Ehre wem Ehre gebührt! Ihr habt es verbockt von vorne bis hinten. Habt ihr für das Chaos großes Lob erwartet?

Zwickts_mi
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das kann jeder nachlesen:

COVID-19-Impfungen: Priorisierung des Nationalen Impfgremiums

in der Tabelle 2 ist festgelegt, wer zur Gruppe der Risiko- und Hochrisikopatienten gehört

makronomic
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Risikogruppen? Ja, alle! Aber die richtigen Gruppen bitte!

Diese Risikogruppe der alten Menschen ist großteils bereits geimpft, auch viele mit Risikoerkrankungen und nein, auch in den Altersheimen haben sich viele NICHT impfen lassen.

Heute liegt aber auf den ICU (Intensivstationen) mehrheitlich Publikum das jünger als 65 Jahre alt ist. Auch einige wirklich Junge - sogar unter 20. (siehe Medienberichte).

also ist der Impfplan völlig falsch an dem diese verzweifelten Beamten sich noch festhalten. Es sollten jetzt primär die berufstätigen Menschen geimpft werden, und zwar jeder Altersstufe.

Der alte Impfplan ist tot und solange der neue Impfplan nicht kommt wo ab sofort alle berufstätigen Menschen zuerst geimpft werden, solange kann es nur heissen "Impfe sich wer kann!"

Aber das Gesudere wegen Alter und Vulnerabilität kann ich nicht mehr hören - zuerst gehören die Damen an der Kassa in den Supermärkten geimpft - noch vor den jüngeren Pensionisten.
Dann die Studierenden sofort alle damit die Unis wieder aufsperren, die Handwerker, alle Leistungsträger im Land die rackern müssen. Und dann kann man wieder über die Jungpensionisten reden.

Klar bekomme ich jetzt Häme und klar habe ich das hart auf den Punkt gebracht, aber der "Alte Leute Treffpunkt mit Take-Away-Coffee Plauderei" im Augarten in Graz ist völlig überflüssig. Die Pensionisten und Alten sollen zuhause bleiben und spazieren, aber wichtig sind jetzt die Berufstätigen!

feringo
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@makronomic : Risikogruppen? ...

Da steckt ein guter Ansatz dahinter, makronomic. Man hätte das schon viel früher machen können. Die vielen Arbeitslosen hätte man einsetzten können um die Älteren mit allem Nötigen zu versorgen. Diese wären dann weggesperrt und geschützt gewesen und die Jungen hätten die Wirtschaft geschupft.
Ich hoffe Sie meinen Ihren Ansatz zum Schutze der Jüngeren und nicht zum Schutze der Makrowirtschaft. Denn eines lassen Sie sich sagen: Nicht der wirtschaftliche Ertrag allein macht das Leben lebenswert, sondern das Wertvollste, wofür es sich lohnt zu leben, sind die menschlichen Beziehungen.

Hausschuh
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Falsche Einschaetzung

Die Verschiebung zu den jüngeren Jahrgängen kommt davon, dass sie meinen, sich nicht an die Regeln halten zu müssen,weil Ihnen ohnehin nichts passiert.
Oder sitzen vielleicht die „Oldies“ am Donaukanal ?

Zwickts_mi
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Ach sie Gscheiterl - leider ist ihre Theorie in Studien als FALSCH widerlegt

Thomas Czypionka leitet am Institut für Höhere Studien den Bereich Health Economics and Health Policy und der ist sicher kompetenter als sie....
Der Fokus muss mehr auf Älteren liegen
Gesundheitsökonom kritisiert: Der Fokus muss mehr auf Älteren liegen. Lehrer und die Angehörigen von Schwangeren vorzuziehen, sei falsch gewesen.
Da wurden Studien gemacht, ob man zunächst eher die Jüngeren mit vielen Kontakten oder die Älteren, die sehr gefährdet sind, impfen soll. Sie zeigen: Wenn man die Jüngeren impft, gibt es mehr Todesfälle.

Mein Graz
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@makronomic

Ich rate dir, nie alt zu werden.
Denn dann kommen jüngere und zeigen auf, wie "unnütz" du bist, wollen dich abgeschoben wissen und sagen dir, dass nur die Jungen "wertvoll" sind.

Ein Ungeimpfter aus der 65+-Generation.

sheena2
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Cogito ergo....

Es gibt sicherlich mehrere Standpunkte.
Die einen - das sind die "Alten" - diese sind der Meinung, dass SIE zuerst geimpft werden wollen - DAS ist meiner Meinung nach auch OK.
Doch mit den Mutationen kam alles anders - auch JUNGE Menschen waren "plötzlich" mit schweren Fällen konfrontiert, Daher sollten nun auch nicht nur die "Alten", sondern auch die "Jungen" geimpft werden, Schaut's euch bitte einfach die Daten an.,..
Dadurch wird auch der Punkt - "Impfts die Erwerbstätigen, die die arbeiten" relevant.
Im Grunde sollte JEDER, der geimpft werden möchte. geimpft werden. Ganz egal mit welchem (zugelassenem) Impfstoff. Impfen, Impfen, Impfen - das sollte die Devise sein.

blackpanther
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Auch Sie werden einmal alt werden

und sind sicher nicht begeistert, wenn dann so abwertend über Sie gesprochen wird, wie Sie es in Ihrem Posting tun - die Pensionisten und Alten sollen zuhause bleiben, schreiben Sie! Gehts Ihnen eh noch gut? Vielleicht gleich in ein Reservat stecken? Unfassbar, diese Ihre Ausdrucksweise.

stadtkater
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Von allen Leuten mit Beziehungen

hat niemand Astra bekommen.

Schöner Zufall!

gberghofer
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Könnten....

......sie mir ihre Quelle nennen? Was Sie da schreiben ist absurd.

 
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