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Hilfe für ErdbebenopferLandeskommando will "Hilfstourismus" einbremsen: Motivation der Florianis tut das keinen Abbruch

© Kleine Zeitung
 

Es waren bewegende Szenen: Nach dem schweren Erdbeben im Süden von Zagreb wurden zahlreiche Hilfsinitiativen gestartet: Binnen weniger Tage wurden Kleidung, Lebensmittel, Sanitärartikel, Baumaterialien und Geld gesammelt. Wohncontainer wurden überstellt, ein langer Hilfskonvoi brachte Güter in das betroffene Gebiet.

Es ist eine Welle der Hilfsbereitschaft, die nicht verebbt ist. Dass es da und dort willkommen war, nicht mehr benötigte Altkleider und Spielzeug unbürokratisch loszuwerden, soll erwähnt werden. Was viel mehr zählt und bleibt, ist aber eine unbürokratische, rasche Hilfe.

Die in vielen Fällen erst durch engagierte Feuerwehrleute möglich wurde. Sie sind es gewohnt, schnell zu helfen, sind entsprechend geschult, bestens vernetzt und top motiviert.

Wenn nun das Landeskommando explizit darauf hinweist, dass Hilfstransporte ins Ausland offiziell genehmigt werden müssen und ansonsten bei der Rückkehr eine zehntägige Quarantäne droht, ist dies korrekt und legitim.

Die Motivation der Feuerwehrleute, sich für die Gesellschaft – im In- und im Ausland – zu engagieren, wird darunter nicht leiden.

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