Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

MautflüchtlingeLkw-Fahrverbote: Ministerium spielt Ball retour

Im Mur- und Mürztal drängen Steirer auf Fahrverbote für "Mautflüchtlinge". Aber aus dem grünen Verkehrsministerium kommt kein grünes Licht.

Demo gegen Lkw-Verkehr
Demo gegen Lkw-Verkehr © sarah ruckhofer
 

Demonstrationen, Kritik, Gutachten, Verkehrslärm. Nun plant das Land Steiermark eine Verordnung zu einem Lkw-Fahrverbot über das Alpl (B72) und das Gaberl (B77), um zumindest heuer im Winter den Schwerverkehr einzubremsen. Dauerlösung ist das keine.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

wedef1
0
3
Lesenswert?

Pflanzerei

Das Ganze ist doch wirklich eine Pflanzerei. Das Land könnte ohne Probleme zumindest einmal das Winterfahrverbot übers Gaberl erlassen. Dazu braucht es keine Änderung der StVO. Auf der Ennstalbundesstrasse hat man das LKW Fahrverbot auch ohne StVO Änderung erlassen. Also schiebt das Land das Thema an das Ministerium weiter. Das Ministerium unternimmt auch genau nichts und schiebt die heisse Kartoffel zurück ans Land. Übrig bleiben die betroffenen Anrainer. Es stehen halt keine Wahlen vor der Tür.

KarlZoech
0
7
Lesenswert?

Also gerade weil im Verkehrsministerium jetzt eine grüne Ministerin regiert, hätte ich mir da deutlich mehr erwartet.

Immer noch scheint mir der seinerzeitige Vorschlag des damaligen Verkehrsministers Leichtfried höchst richtig, die StVO derart zu ergänzen, dass dem Lkw-Verkehr vorgeschrieben wird, Autobahnen und Schnellstraßen zu benutzen, so diese zur Verfügung stehen; und zwar auch dann wenn damit eine zumutbar längere Strecke verbunden ist.
Leider war Jörg Leichtfried zu kurz Minister, um das selber umzusetzen. Doch was spricht dagegen, dass ein vernünftiger Vorschlag unter einer anderen Regierungskonstellation umgesetzt wird? Nichts - außer der Frächterlobby, welche sich hier als Mautflüchtlingslobby entpuppt.