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Gemeinderatswahl 2020Wie das Virus die Stimmen bewegt

Am 28. Juni sind Gemeinderatswahlen: die Situation in den Bezirken und der Corona-Effekt als große Unbekannte. Profitieren die Amtsinhaber oder die FPÖ?

++ THEMENBILD ++ STEIRISCHE GEMEINDERATSWAHLEN / VORGEZOGENER WAHLTAG
Wähler vor Wahllokal © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Also werden am 28. Juni in 285 Kommunen die steirischen Gemeinderatswahlen nachgeholt. Am ursprünglichen Wahltag 22. März wäre das Gesundheitsrisiko zu groß gewesen.

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jaenner61
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also ich bleibe wirklich zu hause

aber NICHT wegen der angst vor corona, sondern weil ich eigentlich niemanden der zur wahl steht wirklich kenne! (obwohl es eine kleinere gemeinde in GU ist)
da kennen die grazer ihren bürgermeister aus den medien noch besser, als ich. ich würde sagen, dass in dieser hinsicht die zusammenlegung der gemeinden ein nachteil war, die gemeindepolitik wurde unpersönlich, sofern man nicht in jenem teil wohnt, von dem aus jetzt „regiert“ wird.

Nixalsverdruss
6
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Ortskaiser?

Ich war immer gegen den Begriff "Ortskaiser" - weil ich mit Kaiser etwas anderes, etwas autoritäres verbunden habe.
Leider wurde ich in den letzten Monaten immer wieder eines besseren belehrt:
Abgesehen der Tatsache, dass viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister während der Corona-Krise "abgetaucht" sind, sind sie in der Zeit seit der Festlegung des Wahltermines wieder voll da:
Es wird gepostet und geschrieben, der "Weihrauch der Bürgermeister" löst schon beinahe einen Reizhusten aus - dennoch sind alle im Jammertal angekommen, weil anscheinend Geldmittel nicht mehr so zur Verfügung stehen und sie das Füllhorn nur bedingt über alle (oder ihre Günstlinge) ausschütten können.
Die Vergaberichtlinien wurden kurzerhand oft ausgesetzt - man muss ja die versäumte Zeit wieder einholen. So bekommen wieder die die Aufträge, denen es aus Sicht der Amtsinhaber zustehen muss!
Ein Schelm, wer Böses denkt - aber so agieren nur Ortskaiser.