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Reportage von der EröffnungDem Murkraftwerk sollen noch weitere folgen

Lang umstritten, jetzt eröffnet: Seit gestern liefert das Grazer Murkraftwerk Strom. Notizen aus dem Maschinenraum.

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Seit Mittwoch ist das Grazer Murkraftwerk offiziell in Betrieb © (c) Juergen Fuchs
 

Am wirklichen Hebel der Macht sitzt an diesem sonnigen Tag der Kranfahrer: Mit lässig zur Schau gestellter Tiefenentspannung zirkelt er aus dem Handgelenk heraus den Korb am anderen Ende des Kranauslegers über das Murwasser, das grollend über die Staustufe herunter donnert. Im Korb: Beginnend von LH Hermann Schützenhöfer die versammelte politische Stadt- und Landesspitze samt Chefs der Energie Steiermark, die auf diesem alltagsfernem Wege das frisch eröffnete Murkraftwerk in Puntigam inspizieren. Es liefert ab jetzt Strom für bis bis zu 20.000 Haushalte.

Kommentare (13)

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isogs
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Eröffnung?

Sieht ja wie eine Baustelle aus, Grün sucht man wohl vergeblich. Da ging's wohl nur ums Bauchpinseln und ein gutes Essen.....
Bitte fertigstellen, dann eröffnen.

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Rick Deckard
15
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Den Strom, den das Murkraftwerk in einem Jahr erzeugt -

erzeugt Mellach in einem Tag.

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stprei
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Ohne Emissionen

Und das ohne Emissionen. Die werden ja nicht in Graz ausgestoßen, deswegen sind sie egal.

Außerdem ist Mellach nur eine Ausfallreserve zur Netzstabilisierung.

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SagServus
0
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Außerdem ist Mellach nur eine Ausfallreserve zur Netzstabilisierung.

Und lief letztes Jahr 300 von 365 Tagen.

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FBH
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Bravo!

Wasserkraft ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Weiter so!

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SagServus
7
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Wasserkraft ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Für das Karftwerk Gratkorn gibt es ein vom Verbund erstelltes Umweltgutachten.

Darin steht, dass das Kraftwerk Gratkorn massive Auswirkungen auf den Fischbestand hat.

Nach der Fertigstellung ist mit dem weitgehenden Verschwinden von 21 Fischarten zu rechnen. Neben dem bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten befindlichen Huchen wären Äsche und Strömer am stärksten betroffen. Die geplanten Fischaufstiegshilfen könnten von den Fischen zwar überwunden werden, sie würden damit jedoch lediglich ins nächste Staugebiet gelangen. Viele Fischarten in der Mur benötigen für die Fortpflanzung jedoch fließendes Gewässer.

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Sam125
4
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FBH ja, das Murkraftwerk ist ein richtiger und wichtiger Bestandteil zum

Klimaschutz, denn wie wir ja alle wissen haben wir in Österreich kein angeblich Umweltschädliches Atomkraftwerk, aber da der Strom ja fließt, was glauben sie kommt aus unseren Steckdosen raus? Ja genau, auch Atomstrom von unseren Nachbarn, da hätte wir unser teures und nie an Netz gegange Atomkraftwerk in Zwendendorf,auch in Betrieb nehmen können,denn wieviele,oft auch besorgniserregende Atomkraftwerke sind rund um Österreich aktiv und am Netz? Wir brauchen nuneinmal Strom,auch in Zeiten des Klimawandels, denn ohne Strom können wir alle gleich wieder in der Steinzeit zurückkehren und das Rad (der Weisheit) neu erfinden!

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SagServus
12
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Wir brauchen nuneinmal Strom,auch in Zeiten des Klimawandels, denn ohne Strom können wir alle gleich wieder in der Steinzeit zurückkehren und das Rad (der Weisheit) neu erfinden!

Es kann aber nicht sein, dass man unter diesem Deckmantel dann die Umwelt zerstört, Tierarten ausrotet und am Ende dann sagt, der Strom ist ja eh grün und somit voll super für den Klimaschutz.

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Sam125
0
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sag Sevus! Ja natürlich ist auch die Sicht ihrer Dinge richtig, aber wenn wir

Atomstrom wollen, oder haben, ja was machen wir dann? verlassen wir uns nur mehr aufs Ausland? Oder besonderen wir unsere Landschaft mit Windräder zu, was natürlich auch für die Vögel fatal enden kann? Dann bleibt noch riesige Ackerflächen mit Photavoltaikanlagen auszustatten, statt Weizen anzubauen! Ich liebe jedes Tier und das nicht dahergeschrieben, aber wenn wir bezüglich des (Über) Lebenswichtigen Stroms nicht vom Ausland unabhängig werden, zumindest fast, ja was dann? Ich bitte um gute Vorschläge für unserer Österreich!!

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SagServus
8
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Dann bleibt noch riesige Ackerflächen mit Photavoltaikanlagen auszustatten, statt Weizen anzubauen!

Wieviele Ackerflächen könnte man durch weniger Fleischkonsum einsparen und dafür hernehmen?

Wieviel Strom könnte eingespart werden, wenn man das Geld zuerst in Wohnungssanierungen steckt (alleine neuwertige Fenster oder Isolierungen bringen da gewaltige Einsparungen)?

Für was gibts ein UVP Verfahren wenns am Ende eh egal ist und man jedwege Auswirkung auf die Umwelt mit dem Totschlagargument "Atomstrom" vom Tisch wischt?

Vielleicht sollte man sich in Österreich mal Gedanken machen wie man abseits der Wasserkraft grünen Strom produzieren kann. Denn auch die Flüsse werden irgendwann mal keines mehr zulassen.

Und im Grunde dürfte man in Österreich bereits an der Grenze sein, wenn man Wasserkraftwerke nur mehr mit Ausnahmeparagraphen durch die UVP Prüfung durchbringt weil dies sonst negativ ausfallen würden.

Dem Otto-Normalbürger ist ein Wasserkraftwerk natürlich einfacher zu verkaufen.

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SagServus
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P.S: und ad Atomstrom

Österreich hat den meisten Output durch Wasserkraftwerke im Sommer, nur hat Österreich da auch den geringsten Energiebedarf.

Im Winter, wo Wasserkraftwerke den geringsten Output haben und Österreich den größten Energiebedarf hat, muss weiterhin Strom importiert werden.

Das Kraftwerk befördert halt maximal den Exportstrom, ändert aber nichts am Importbedarf im Winter.

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Sam125
1
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Sam 125 sorry sollte heißen: wir brauchen nuneinmal Strom auch in Zeiten des

Klimawandels, denn ohne Strom können wir alle gleich wieder in DIE Steinzeit zurückkehren und das Rad (der Weisheit) neu erfinden! Sorry!

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paulrandig
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FBH

Ja, ist sie. Derselbe Geldbetrag aber in Energiesparmaßnahmen gesteckt kann dieselbe Energie einsparen, die das Kraftwerk erzeugt. Damit wäre das Endergebnis gleich, aber das Kraftwerk nicht nötig.
Wir müssen endlich anfangen, die Energie EINZUSPAREN!
Grün erzeugte Energie ist immer noch schlechter als gar nicht benötigte Energie. Und Energie einzusparen ist derzeit absolut nicht in, weil wir immer in Form von Produkten und Leistungen denken, nicht in Form von Nicht-Produkten und Nichtleistung.
Wir denken immer nur: Was kann man kaufen, produzieren oder tun um etwas zu bekommen. Stattdessen wäre es angebracht zu denken: Was können wir einsparen um zu bekommen, was wir wollen? Aber diese Denkensweise wird natürlich von niemandem gefördert, denn das würde ja den Konsum bremsen.
Es dauert nicht mehr lange, dann werden wir denken, wir sind grüner, wenn die LED-Birne brennt als wenn wir das Licht gar nicht einschalten.

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