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Airpower1929 Nationen wurden eingeladen, ihre Fluggeräte zu zeigen

Bis Ende März soll klar sein, welche Flugstaffeln nächstes Jahr in Zeltweg dabei sind. Die Kosten von 3,6 Millionen Euro für die Airpower19 im September teilen sich Bundesheer, Land und Red Bull.

Raimund Riedmann, Hermann Schützenhöfer, Mario Kunasek und Michael Schickhofer vor einem Black Hawk © Juergen Fuchs
 

Zum achten Mal wird nächstes Jahr die große Luftfahrtschau des Bundesheeres unter der Marke Airpower stattfinden. Die Airpower19 geht am 6. und 7. September auf und über dem Gelände des Fliegerhorstes Hinterstoisser in Zeltweg über die Bühne. Wieder wird der Eintritt an beiden Veranstaltungstagen frei sein.

Unter großem Medieninteresse wurde am Donnerstag in einem Hangar am Flughafen Graz der offizielle "Take-Off" der Airpower zelebriert. "Wir haben 29 Länder angeschrieben, sich an der Flugschau zu beteiligen. Bis Ende März erwarten wir die ersten Rückmeldungen", erklärte Verteidigungsminister Mario Kunasek. Das Bundesheer werde rund 50 seiner Luftfahrzeuge zeigen, 200 weitere würden im Rahmen der Veranstaltung zu sehen sein. "Es wird an jedem der beiden Tage acht bis neun Stunden Programm geben, rund 60 Flugvorführungen werden gezeigt", sagte der Minister. Ihm sei es wichtig, dass das Bundesheer sein ganzes Leistungssprektrum von der Katastrophenhilfe bis zur Luftraumüberwachung präsentieren könne. "Und ja, es wird auch der Eurofighter fliegen", betonte der Minister, der ja bis zum Jahresende mit der Bundesregierung über die weitere Zukunft des Abfangjägers entscheiden will.

Das größte Flugzeug aus dem Hangar der Flying Bulls, die DC6, landete in Graz Foto © Juergen Fuchs

Das Budget für die Airpower beträgt 3,6 Millionen Euro, wobei sich die Kosten das Heer, das Land Steiermark und Red Bull zu je einem Drittel teilen. Der Mehrwert für das Bundesheer liege auch darin, dass die Veranstaltung als größte Übung mit rund 4000 beteiligten Soldaten gesehen wird. Und sie dient als wichtiges Instrument für die Personalwerbung, nicht nur bei den Luftstreitkräften.

Ein wenig Kribbeln

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer verwies an die hohe Umwegrentabilität der Airpower. Pro gefördertem Euro würde man acht Euro an Wertschöpfung generieren. "Über alle Zahlen hinaus hat sie aber einen unschätzbaren Werbewert", so der Landeshauptmann. Er gestand auch, dass bei ihm auch "immer ein bisserl ein Kribbeln" dabei sei und er jedesmal erleichtert sei, wenn die Veranstaltung unfallfrei über die Bühne gegangen ist.

Brigadier Arnold Staudacher, derzeit mit dem Kommando der Luftstreitkräfte betraut, ist Projektleiter der Airpower19 Foto © Juergen Fuchs

Auch LH-Stellvertreter Michael Schickhofer hob die Bedeutung der Flugschau für den Tourismus in der Steiermark, insbesondere für die Region hervor. "Mit der Airpower gehen die Tourismuszahlen aufwärts."

Mit einer historischen DC6 war Raimund Riedmann, Chefpilot bei den Flying Bulls, am Grazer Flughafen gelandet. Für sein Team, das jährlich an 30 bis 40 Luftfahrtveranstaltungen weltweit teilnimmt, sei das Heimspiel in Zeltweg immer etwas Besonderes. Er hob den Charakter der "Familienveranstaltung" hervor. Für die Airpower19 werden die Flying Bulls wieder ein neues Programm einstudieren, Teile davon wird man schon im Rahmenprogramm der Hahnenhamm-Abfahrt in Kitzbühel sehen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Fotomandalas
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Warum werden uns solche Lügen aufgetischt

Warum soll es gut sein, wenn Autorennen, Motorradrennen , FLugshows,
Großkonzerte, stattfinden. In den Medien wird dafür geworben. Gleichzeitig
erzählt man uns, daß wir die Umwelt schonen sollen. Keine Plastiksackerl
mehr. Die tun nicht weh, wenn wir sie nicht haben. Aber wenn wir das ganze
Spektel , das uns ununterbrochen hineingedrückt werden, nicht mehr haben,
dann würden die Menschen erst merken, wie unsagbar leer ihr Leben ist,
wenn sie nicht mehr von einem Event zum anderen hetzen können, um
Geld auszugeben, das sie gar nicht haben, dafür aber das billigste Essen
in sich hineinstopfen um sich den Zirkus zu leisten. Also ich habe keine
Hoffnung mehr für diesen Planeten, weil die Menschen einfach nicht
merken, wie manipuliert sie werden und alles tun um dabei zu sein.
Siehe Smartphon, wie in den Horrorfilmen gehen die Zombis durch die Stadt

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Haheande
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Air power

...es lebe der Feinstaub-Hunderter...

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tannenbaum
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Eigentlich

sollte es für Großveranstaltungen wie AirPower, Formel Eins Rennen, MotoGP, Nachtslalom, Großkonzerte usw. eine Zertifizierung bezüglich Umweltbelastung geben! Denn allein die Schadstoffbelastung durch die Anreise der Besucher wird schon enorm sein! Dazu die exorbitant hohe Luftverschmutzung durch die Flieger und die Fahrzeuge bei Motorsportveranstaltungen! Es wäre einmal interessant zu wissen, welchen Schaden solche Veranstaltungen unserer Umwelt zufügen!

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Fotomandalas
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Diese Frage stelle ich mir oft

Was ist hier eigentlich los, sobald Geld fließt ist Umweltschutz vorbei,
Ich glaube wir werden ganz schön verkohlt, weil die selben Leute die für Umweltschutz sind, sind dann für so eine Flugshow und sind stolz darauf,
wie kann ein normal denkender Mensch noch stolz sein, auf so
einen Müll.

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