„Am kältesten wird es gleich in der Nacht auf Montag, da der Himmel wolkenlos ist“, traf Meteorologe Martin Kulmer (Geosphere Austria) letzte Woche eine punktgenaue Prognose. So hatte es am Montag in Bad Mitterndorf bitterkalte minus 18 Grad Celsius. Mariazell mit minus 16 Grad und Hall/Admont mit minus 15 Grad waren die weiteren „kalten Pflaster“ des Landes. In Graz-Straßgang hatte es „nur“ minus acht Grad. Zweistellig, so der morgendliche Wetterbericht in Radio Steiermark waren noch Wald am Schoberpass und die Teichalm (–16), Gröbming (–14), Schladming und Zeltweg (–12). Frohnleiten oder Zeltweg rangierten bei minus acht Grad.
Zum Vergleich: Die Top-5-Messstellen von Ubimet mit den niedrigsten Temperaturen lagen bei minus 20 Grad und darunter.
Aber zurück in die grüne Mark: Im Laufe des Montags gab es auch im Süden und Südosten etwas Neuschnee wie zum Beispiel in Graz, Bad Gleichenberg und Mureck. Hannes Rieder (Geosphere): „Keine großen Mengen, aber es ist kalt genug.“
In dieser „Tonart“ geht es in den nächsten Tagen weiter, wenn auch nicht ganz so bitterkalt, so die Prognosen. Ausnahme: Im Süden und Südosten der Steiermark steht von Mittwoch auf Donnerstag eine sternenklare Nacht bevor. Da sind dann zweistellige Minusgrade, auch in Leibnitz, zu erwarten.
Nach einem teils stürmischen Donnerstag „schwenkt Richtung Freitag eine Warmfront durch, auf den Bergen wird es am Tag deutlich milder sein“, so Rieder weiter. Aber die Kälte kommt bald retour – und mit ihr der Neuschnee im Norden. Freitagabend, Samstag und teils Sonntag dürften in Summe 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen.