Elf ehemalige Unimarkt-Filialen werden bis Anfang März als Adeg-Läden wiedereröffnet, sechs in Oberösterreich, vier in der Steiermark und einer in Niederösterreich. Der Rewe-Konzern, dem die Bundeswettbewerbsbehörde die Übernahme von 20 Filialen genehmigt hat, verpflichtete sich unter anderem, dass 10 konkret genannte Standorte 10 Jahre von selbstständigen Adeg-Kaufleuten betrieben werden.
Einziger Nahversorger
Die von Billa übernommenen Märkte sollen bis Ostern öffnen, hieß es in einer Presseaussendung am Donnerstag. Noch bis Samstag starten die Adeg-Geschäfte in Zwettl (NÖ), St. Ruprecht an der Raab, Anger, St. Oswald bei Plankenwarth, Fernitz-Mellach (Steiermark) und Raab (OÖ), ab kommenden Mittwoch soll es in Frankenmarkt und Weitersfelden (OÖ) losgehen, im Lauf des März sperren voraussichtlich die Kaufleute in Andorf, Waldhausen im Strudengau und Bad Zell (OÖ) auf. „Die Übernahme der Unimarkt-Standorte ist ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Sicherung der Nahversorgung in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark“, betonte Adeg-Geschäftsführer Florian Klein. Adeg sei bereits in rund 150 Gemeinden in Österreich der einzige Nahversorger im Ort.
Die von Billa übernommenen Unimarkt-Standorte in Gaspoltshofen, Neuhofen, Neumarkt im Hausruckkreis sowie Ort im Innkreis (alle OÖ) sollen bis spätestens Ostern 2026 wiedereröffnet werden.