„Aus gegebenem Anlass heute und am Freitag geschlossen“ steht in schwarzer Schrift auf einem weißen Blatt Papier. Der Zettel hängt auf einem breiten Holztor. Es ist fest verschlossen. In dem Gebäude dahinter herrscht an diesem Freitagmorgen Stille. Vier Grazer Schützenvereine teilen sich die Übungshalle in der Herrgottwiesgasse 300. Vieles spricht dafür, dass der Täter des Amoklaufs von Graz hier mehrmals Schießen geübt hatte.
Landesschützenbund
„Jetzt gibt es leider pauschale Vorurteile gegen alle Sportschützenvereine“
Der Vorstand des steirischen Schützenbundes, Bernhard Hottowy, sorgt sich nach dem Amoklauf um den Vereinssport. Er findet auch, dass der Amoktäter keine Waffe besitzen hätte dürfen.
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