Mit dem Begriff „Leuchttürme“ tue sie sich ohnehin schwer, meint die steirische LH-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP). Insofern vermisse sie diese auch nicht im am Donnerstag von ÖVP, SPÖ und Neos vorgelegten Regierungsprogramm. „Mich freut es in erster Linie wahnsinnig, dass es eine arbeitsfähige Regierung geben wird“, sagt sie in einer ersten Reaktion zur Kleinen Zeitung. Im Pakt seien viele Punkte enthalten, die sich auf den Wirtschaftsstandort fokussieren. „Mir persönlich ist es wichtig, dass viele Infrastrukturprojekte angegangen werden.“ Aus steirischer Sicht hebt Khom hervor, dass der Finanzausgleich bald neu verhandelt werden soll, am Ende soll die „Benachteiligung der Steiermark“ Geschichte sein. Auch die „bedarfsangepasste“ Erhöhung der Zahl der Medizinstudienplätze entspreche ganz dem Wunsch der steirischen Landesregierung. Was sie im Regierungsprogramm vermisst? „Ich sehe die positiven Dinge. Jetzt wollen wir sie (die Regierung, Anm.) einmal arbeiten lassen“, hält sich Khom mit Kritik zurück.
Lob und Tadel
Landespolitik gibt Bundesregierung leichten Vertrauensvorschuss
Selbst die steirischen Grünen finden im Koalitionspakt von ÖVP, SPÖ und Neos Gründe für Optimismus. LH-Vize Manuela Khom (VP) freut sich über mehr Medizinstudienplätze, Mario Kunasek vermisst die Volkskultur.
© APA / Erwin Scheriau