Der Fall einer neunköpfigen syrischen Großfamilie in Wien, die auf ein arbeitsloses Einkommen von rund 4600 Euro monatlich kommt, löste im Hochsommer eine wochenlange Politdebatte in Österreich aus. Nicht nur die Höhe der Sozialunterstützung (früher Mindestsicherung) an sich, auch die unterschiedlichen Sätze in den Bundesländern und der hohe Anteil an Ausländern unter den Beziehern ließen das Thema zum heiß diskutierten Aufreger im Vorfeld der Nationalratswahl hochkochen.
Brisante Zahlen
Drei zehnköpfige Familien beziehen in der Steiermark Sozialunterstützung
Brennpunkt Sozialunterstützung: Anfrage der Freiheitlichen fördert Zahlen zu kinderreichen Haushalten zutage. Mehr als zwei Drittel der Bezieher sind keine österreichischen Staatsbürger.
© Jürgen Fuchs