Im Zuge der wetterbedingten Ausnahmesituation sind seit Freitag 450 Feuerwehren mit insgesamt rund 5000 Feuerwehrmitgliedern steiermarkweit im Einsatz (Stand Sonntag, 17:00 Uhr). Insgesamt wurden am Sonntag rund 1600 Einsätze gemeldet. Aktuell sind noch 318 Einsätze offen und 131 Feuerwehren sind noch im Einsatz. Die Aufräumarbeiten dauern noch bis zur Dämmerung an, danach müssen sie unterbrochen und am Montag fortgesetzt werden. In den südlichen Teilen der Steiermark laufen die Aufräumarbeiten nach dem schweren Sturm, der zahlreiche Bäume und Stromleitungen geknickt hat, ungebrochen weiter. In den nördlichen Landesteilen kämpfen die Einsatzkräfte zusätzlich zu Sturm und Kälte gegen die enormen Wassermassen, die durch anhaltenden Regen verursacht werden.
1350 Einsätze
Windböen mit 120 km/h in der Steiermark: „Wirkliche Entspannung erst am Dienstag zu erwarten“
Die Sturmlage spitzte sich in der Steiermark in den Nachtstunden massiv zu. 25.000 Haushalte hatten in der Nacht auf Sonntag keinen Strom, Wehren mussten Einsätze aus Sicherheitsgründen abbrechen. In der Obersteiermark wurden Straßen überflutet. In Thörl im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde Zivilschutzalarm ausgerufen. Dieser konnte am Sonntagnachmittag wieder aufgehoben werden.
© FF ST. Lorenzen am Wechsel