Schock und Trauer herrschen seit Donnerstag in Österreichs Eiskunstlaufszene. Die 23-jährige Julia Gaiser, die für den Eiskunstlaufverein Rot-Weiß Salzburg tätig war, starb bei einem Verkehrsunfall im Salzburger Stadtteil Parsch. Ein abbiegender Lkw erfasste die gebürtige Südtirolerin, die mit dem Fahrrad unterwegs war, auf der viel befahrenen Eder-Kreuzung. Sie wurde an der Unfallstelle reanimiert, erlag aber noch vor Ort ihren Verletzungen.

„Mit tiefer Trauer müssen wir Abschied nehmen von Julia Gaiser, die am 11. September 2025 im Alter von nur 23 Jahren plötzlich aus dem Leben gerissen wurde“, schreibt der Österreichische Eiskunstlaufverband auf seiner Instagram-Seite. Gaiser sicherte sich in den vergangenen drei Jahren die Salzburger Landesmeisterschaft. Abseits des Sports sei sie ein strahlender Mensch gewesen, der mit seinem Lachen und seinen strahlenden Augen jeden Raum erfüllt habe.

„Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei Julias Familie, ihrem Lebenspartner, Freundinnen und Freunden sowie allen, die das Glück hatten, sie kennenzulernen“, heißt es zum Abschluss des Beitrags.

Große Trauer über Gaisers Tod auch in Südtirol

Auch in ihrer ursprünglichen Heimat Südtirol löste die Nachricht von Gaisers Tod große Bestürzung aus. „Der Schock sitzt bei uns allen sehr, sehr tief“, zitierte „rainews.it“ Brixens Bürgermeister Andreas Jung. Sie sei nicht nur eine herausragende Athletin gewesen, sondern auch ein Vorbild für viele. „Deswegen: Von Seiten der ganzen Bevölkerung in Brixen können wir nur unser tiefstes Beileid aussprechen.“