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SkispringenStefan Kraft siegt: "Es ist mir zweimal gelungen, voll zu riskieren"

Stefan Kraft sorgte in Russland für den ersten Saisonsieg der heimischen "Adler". Es ist der insgesamt 17. Weltcup-Erfolg des Salzburgers.

SKI JUMPING - FIS WC Wisla
Stefan Kraft © GEPA pictures
 

Stefan Kraft hat im vierten Einzelbewerb der noch jungen Weltcup-Saison der Skispringer den ersten rot-weiß-roten Sieg eingefahren. Der Salzburger setzte sich am Sonntag in Nischnij Tagil in Russland in überzeugender Manier durch. Kraft landete bei 140 und 134,5 Metern und siegte mit 277,6 Punkten deutlich vor dem Schweizer Killian Peier (254,8 Pkt.) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi (252,3).

Für den 26-Jährigen war es der 17. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Kraft schob sich im Gesamtweltcup als neuer Zweiter damit bis auf 64 Zähler an den voran liegenden Norweger Daniel-Andre Tande heran. Michael Hayböck wurde als zweitbester ÖSV-Athlet 13., Jan Hörl, Daniel Huber und Philipp Aschenwald klassierten sich auf den Rängen 18 bis 20. Gregor Schlierenzauer hatte in seinem insgesamt 300. Weltcup-Bewerb (inklusive Team) Pech mit den Windbedingungen und verpasste den zweiten Durchgang.

Es war ein schwieriger Wettkampf, oben ist ein sehr starker Wind gegangen, aber heute lautetet das Motto volle Attacke. Es ist mir zweimal wirklich gelungen, voll zu riskieren, und das war heute offensichtlich das beste Mittel, dass es mit dem Sieg funktioniert.

Stefan Kraft

Im zweiten Bewerb der Station im Ural wusste Kraft nach Rang sieben am Vortag noch einmal zuzulegen. 140 Meter bedeuteten im ersten Durchgang Höchstweite, Kobayashi setzte sich bei schlechteren Windverhältnissen mit 133,5 Metern aber an die Spitze. In der Entscheidung konnte der Japaner den Angriff seines Konkurrenten nicht mehr kontern und landete bei 113 Metern.

Ich dachte mir, ich kann mit einem Vorsprung in den zweiten Durchgang gehen, dann setzte Kobayashi noch einen drauf, da habe ich natürlich schon blöd geschaut.

Stefan Kraft

Peier erreichte nach WM-Bronze am Innsbrucker Bergisel im Februar seine beste Weltcup-Platzierung. Auf das Podest hatte es der 24-Jährige zuvor noch nie geschafft. Der am Samstag drittplatzierte Aschenwald schaffte es indes nicht mehr in die vorderen Ränge. Im Gesamtweltcup ist der Tiroler nun Fünfter. Weiter geht es im Weltcup kommende Woche in Klingenthal, wo ein Teambewerb und ein Einzelspringen auf dem Programm stehen.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

AndiK
9
2
Lesenswert?

Jaja schlechter Wind

eh klar.......

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