Heldengeschichten haben oft mit dem Überwinden von Tälern zu tun. Im Fall von Daniel Hemetsberger könnte man schon fast von einer Alpenüberquerung sprechen, auch wenn die Gipfel zwischen den Tälern - vier Kreuzbandrisse - selten wirklich sportliche Höhenflüge waren. Aber seit zwei Jahren geht der Weg steil bergauf, mit einem bedeutenden "Gipfelsieg" am Sonntag in Kitzbühel: Hinter den beiden Schweizern Beat Feuz und Marco Odermatt fuhr der Oberösterreicher erstmals im Weltcup aufs Podest, wurde noch vor Landsmann Matthias Mayer Dritter.
Erster Podestplatz
Daniel Hemetsberger und der "Wahnsinn" von Kitzbühel nach "Herumgeeiere"
Die fast unglaubliche Geschichte von Daniel Hemetsberger: Nach vier Kreuzbandrissen fuhr er just auf der Streif erstmals im Weltcup aufs Podest. Sein Traum: "Einmal will ich hier die Abfahrt gewinnen."
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