Parallel-Rennen in Lech/ZürsAndreja Slokar mit Premierensieg, Debakel für ÖSV-Damen

Bitterer Samstagabend für die ÖSV-Damen beim Heimrennen in Lech/Zürs. Im Final-Bewerb schied das rot-weiß-rote Trio bereits in der ersten Runde aus. Den Sieg holte die Slowenin Andreja Slokar.

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ALPINE SKIING -  FIS WC Lech/ Zuers
Andreja Slokar siegte © GEPA pictures
 

Die 24-jährige Andreja Slokar hat am Samstag bei heftigem Schneefall das Weltcup-Parallelrennen in Lech/Zürs gewonnen. Die slowenische Skirennläuferin setzte sich bei ihrem Premierenerfolg im Finale gegen die Norwegerin Thea Louise Stjernesund durch, deren Landsfrau Kristin Lysdahl wurde Dritte. Katharina Liensberger, Elisa Mörzinger und Stephanie Brunner schieden bereits im Achtelfinale und damit der ersten K.o.-Runde aus.

Liensberger haderte mit dem frühen Aus vor Heimpublikum, war ob ihrer Erkältung aber froh, überhaupt am Start gewesen zu sein, das sei keine leichte Entscheidung gewesen. "Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch ein paar Fahrten mehr zu fahren. Ich war zu direkt dran, es ist sich nicht mehr ausgegangen", sagte die Lokalmatadorin. "Es heißt jetzt gut regenerieren, gut erholen." Bereits am Sonntag hebt der Flieger zum Training nach Schweden ab, schon am nächsten Wochenende folgt für die Kugelverteidigerin das Slalomdoppel in Levi.

Ebenfalls in der ersten Runde Endstation war für die Schweizerin Lara Gut-Behrami, die wie Liensberger in Abwesenheit der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Slowakin Petra Vlhova in Hinblick auf den Gesamtweltcup groß abräumen hätte können.

Kommentare (1)
plolin
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8
Lesenswert?

Der unnötigste Bewerb, den es gibt

Bitte wer schaut sich so ein Kasperletheater an? Ich bin nur verwundert, dass sich unsere Damen das antun.