ZagrebStraßer siegt vor ÖSV-Trio, aber Feller führt im Slalom-Weltcup

Der Slalom in Zagreb endete mit einer Überraschung! Der Deutsche Linus Straßer gewann vor Manuel Feller, Marco Schwarz und Michael Matt. Der Halbzeitführende Clement Noel fiel zurück.

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ALPINE SKIING - FIS WC Zagreb
Linus Straßer flankiert von Manuel Feller und Marco Schwarz © GEPA pictures
 

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Manuel Feller und Marco Schwarz haben den Ski-Weltcup-Slalom in Zagreb auf den Plätzen zwei und drei beendet. Schneller war am Mittwoch nur der Deutsche Linus Straßer, der als Halbzeit-Achter seinen ersten Sieg in einem Spezial-Slalom feierte und damit einen Dreifach-Erfolg des ÖSV verhinderte. Denn Michael Matt katapultierte sich vom 26. Platz mit Laufbestzeit im Finale auf den vierten Rang. Mit dem Achten Fabio Gstrein landeten vier Österreicher in den Top Ten.

Feller übernahm auch die Führung im Slalom-Weltcup. "Einer der Höhepunkte in meiner Karriere, so etwas wollte ich unbedingt einmal haben. Schwierig zu glauben jetzt gerade", kommentierte der Tiroler das Rote Trikot, das er nun am Sonntag in Adelboden anziehen wird.

Im ersten Durchgang war der 28-Jährige mit Startnummer 14 auf Platz drei gefahren, hatte sich damit unmittelbar vor seinen Teamkollegen Schwarz gesetzt. Der blieb auch am Ende hinter ihm, mit sechs Hundertstelsekunden Rückstand äußert knapp. Auf den Münchner Straßer, als Kind Mitglied des berühmten Kitzbüheler Ski-Clubs (KSC), fehlten Feller 0,10 Sekunden.

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Ski Weltcup Herren: Alle Siegerpodeste der Saison 2020/21

18.10.2020, Sölden, Riesentorlauf

  1. Lucas Braathen  (NOR)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Gino Caviezel (SUI)

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APA/EXPA/JOHANN GRODER

27.11.2020, Lech, Parallelevent

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Henrik Kristoffersen (NOR)
  3. Stefan Luitz (GER)

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AP

5.12.2020, Santa Catarina, Riesentorlauf

  1. Filip Zubcic (CRO)
  2. Zan Kranjec (SLO)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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GEPA pictures

7.12.2020, Santa Caterina, Riesentorlauf

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Tommy Ford (USA)
  3. Filip Zubcic (CRO)

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12.12.2020, Val d'Isere, Super-G

  1. Mauro Caviezel (SUI)
  2. Adrian Smiseth Sejersted (NOR)
  3. Christian Walder (AUT)

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13.12.2020, Val d'Isere, Abfahrt

  1. Martin Cater (SLO)
  2. Otmar Striedinger (AUT)
  3. Urs Kryenbühl (SUI)

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18.12.2020, Gröden, SuperG

  1. Aleksander Kilde (NOR)
  2. Mauro Caviezel (SUI)
  3. Kjetil Jansrud (NOR)

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19.12.2020, Gröden, Abfahrt

  1. Aleksander Kilde (NOR)
  2. Ryan Cochrane-Siegle (CAN)
  3. Beat Feuz (SUI)

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20.12.2020, Alta Badia, RTL

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Atle Lie McGrath (NOR)
  3. Justin Murisier (SUI)

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21.12.2020, Alta Badia, Slalom

  1. Ramon Zenhäusern (SUI)
  2. Manuel Feller (AUT)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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22.12.2020, Madonna di Campiglio, Slalom

  1. Henrik Kristoffersen (NOR)
  2. Sebastian Foss-Solevaag (NOR)
  3. Alex Vinatzer (ITA)

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AFP

28.12.2020, Bormio, Super-G

  1. Ryan Cochran-Siegle (USA)
  2. Vincent Kriechmayr (AUT)
  3. Adrian Smiseth Sejersted (NOR)

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30.12.2020, Bormio, Abfahrt

  1. Matthias Mayer (AUT)
  2. Vincent Kriechmayr (AUT)
  3. Urs Kryenbuehl (SUI)

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6.1.2021, Zagreb, Slalom

  1. Linus Strasser (GER)
  2. Manuel Feller (AUT)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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GEPA pictures (GEPA pictures/ Matic Klansek)

8.1.2021, Adelboden, Riesentorlauf

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Filip Zubcic (CRO)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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AFP

9.1.2021, Adelboden, Riesentorlauf

  1. Alexis Pinturault (FRA)
  2. Filip Zubcic (CRO)
  3. Loic Meillard (SUI)

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AFP

10.1.2021, Adelboden, Slalom

  1. Marco Schwarz (AUT)
  2. Linus Strasser (GER)
  3. Dave Ryding (GBR)

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16.1.2021, Flachau, Slalom

  1. Manuel Feller (AUT)
  2. Clement Noel (FRA)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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AP

17.1.2021, Flachau, Slalom

  1. Sebastian Foss-Solevaag (NOR)
  2. Marco Schwarz (AUT)
  3. Alexis Pinurault (FRA)

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APA/BARBARA GINDL

22.1.2021, Kitzbühel, Abfahrt

  1. Beat Feuz (SUI)
  2. Matthias Mayer (AUT)
  3. Dominik Paris (ITA)

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AP

24.1.2021, Kitzbühel, Abfahrt

  1. Beat Feuz (SUI)
  2. Johan Clarey (FRA)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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APA/HELMUT FOHRINGER

25.1.2021, Kitzbühel, Super-G

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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AFP

26.1.2021, Schladming, Slalom

  1. Marco Schwarz (AUT)
  2. Clement Noel (FRA)
  3. Alexis Pinturault (FRA)

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AP

30.1.2021, Chamonix, Slalom

  1. Clement Noel (FRA)
  2. Ramon Zenhäusern (SUI)
  3. Marco Schwarz (AUT)

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AP

31.1.2021, Chamonix, Slalom

  1. Henrik Kristoffersen (NOR)
  2. Ramon Zenhäusern (SUI)
  3. Sandro Simonet (SUI)

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AP

5.2.2021, Garmisch-Partenkirchen, Abfahrt

  1. Dominik Paris (ITA)
  2. Beat Feuz (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)


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AFP

6.2.2021, Garmisch-Partenkirchen, Super-G

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Matthias Mayer (AUT)
  3. Marco Odermatt (SUI)

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AFP

27.2.2021, Bansko, Riesentorlauf

  1. Filip Zubcic (CRO)
  2. Mathieu Faivre (FRA)
  3. Stefan Brennsteiner (AUT)

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AFP

28.2.2021, Bansko, Riesentorlauf

  1. Mathieu Faivre (FRA)
  2. Marco Odermatt (SUI)
  3. Alexis Pinturault (FRA)

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AFP

6.3.2021, Saalbach, Abfahrt

  1. Vincent Kriechmayr (AUT)
  2. Beat Feuz (SUI)
  3. Matthias Mayer (AUT)

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7.3.2021, Saalbach, Super G

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Matthieu Bailet (FRA)
  3. Vincent Kriechmayr (AUT)

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APA/HELMUT FOHRINGER

13.3.2021, Kranjska Gora, Riesentorlauf

  1. Marco Odermatt (SUI)
  2. Loic Meillard (SUI)
  3. Stefan Brennsteiner (AUT)

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AFP
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"Der zweite Durchgang war schon richtig schwierig. Es war unruhig, es war salzig, nicht unbedingt meine Lieblingsverhältnisse. Aber der dritte Platz ist richtig, richtig cool", sagte Schwarz. Wie für Feller war es auch für den Kärntner der zweite Podestplatz in dieser WM-Saison - die beiden spiegelten quasi ihre Ergebnisse vom Slalom in Alta Badia vor Weihnachten. Damals hieß der Sieger noch Ramon Zenhäusern.

"Ein sehr guter Lauf. Das ist auch das, was ich draufhabe", meinte Matt nach seinem großen Sprung nach vorne. "Natürlich hat die Piste mitgespielt, indem sie nachgelassen hat, aber das war die letzten Rennen auch schon so. Das muss man erst einmal nutzen." Für den Tiroler war es das mit Abstand beste Saisonergebnis, was auch für seinen Landsmann Gstrein galt. "Das ist echt super für das dritte Rennen heuer. Ich bin sehr zufrieden", sagte der Ötztaler.

Strahlender Sieger

Der strahlende Straßer wurde von seinen Gefühlen gebeutelt. "Es ist hier gespenstisch ruhig und leer, was das Ganze ein bisschen komisch macht. Aber die Emotionen sind trotzdem so, wie wenn Zuschauer da wären. Ich freue mich unglaublich", sagte der 28-Jährige. Er habe schon während seiner Fahrt gemerkt, "dass der Ski immer läuft, dass ich nirgendwo große Hakler drin habe". Dass es zum Sieg reichte, "ist natürlich noch einmal eine andere Geschichte".

Der Sportler vom TSV 1860 München realisierte den ersten Slalom-Sieg für die deutschen Herren seit dem Erfolg von Felix Neureuther im November 2017 im finnischen Levi und den ersten für das gesamte Alpin-Team des Deutschen Skiverbands (DSV) in diesem Winter. Am 31. Jänner 2017 hatte Straßer bereits den City Event in Stockholm gewonnen.

Fünf Österreicher waren im Finale dabei, Marc Digruber kam als 22. erstmals in dieser Saison in die Punkteränge. Adrian Pertl und Christian Hirschbühl schieden im ersten Durchgang aus, Johannes Strolz verpasste als 31. um zwei Hundertstel die Qualifikation für die Entscheidung.

Bessere Bedingungen als erwartet

Nach Niederschlägen in der Nacht war die Piste am Vormittag einigermaßen mitgenommen und wurde mit Wasser und Salz präpariert. Zwischenzeitlich war sogar der Start um 12.15 Uhr fraglich. Im Rennen hielt die Unterlage den Belastungen aber zumindest im ersten Durchgang besser stand als erwartet.

Für die Techniker geht es bereits am Freitag und Samstag mit zwei Riesentorläufen in Adelboden weiter, wo am Sonntag noch ein Slalom draufgepackt wird. Feller führt in der Disziplinwertung 44 Punkte vor Madonna-Sieger Henrik Kristoffersen, der Norweger wurde diesmal nur Zehnter. Im Gesamt-Weltcup übernahm mit einem 18. Slalom-Platz wieder der Franzose Alexis Pinturault die Spitze. Er führt zehn Punkte vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde, bester Österreicher ist Matthias Mayer als Achter.

Kommentare (12)
beobachter2014
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Mayer

Ich würde gerne wissen, ob dem Experten Christian Mayer immer noch die Tränen kommen, wenn er Feller fahren sieht...

Buero
10
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Bei

Schöcksnadel und seine PR-Strategen knallen komplett durch. Der Thron, auf dem seine Sportler Platz nehmen müssen, entspricht ganz der Geisteshaltung dieses alten geldgierigen Mannes. Eine Blamage für die Sponsoren, eine Peinlichkeit für die Athlethen. Widerspruch wird nicht geduldet im ÖSV.

Letti22
1
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???

Wos is mit dir los???

soni1
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Gratuliere!

Tolles Rennen!

kritiker47
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Vor

DREI Österreicher, oder nicht ?

Carlo62
4
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Vor drei Österreichern

und insgesamt vier unter den Top 10. Was passt nicht?

lombok
3
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?

?

kritiker47
8
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Sehr geehrte Redaktion !

Ihre allererste Meldung war eben "vor zwei Österreicher", das wissen Sie selbst am Besten, dass es so war. Die Berichtigung erfolgte rasch und ich habe Ihnen schon vorher gedankt dafür. Warum haben Sie aber leider nicht den "Mumm" dies auch zu schreiben und lassen mich hier "dumm" sterben ? Schönen Abend noch !

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Auch schönen Abend!

Aber es gibt zur Zeit ungleich gewichtigere Probleme als Sport auf der Welt! Krankenhäuser in CA überfüllt, zuwenig Sauerstoff, Lesbos, Samos, Erdbeben,
Kinderarbeit für Textilien und den Akkumulator für Dein Mobiltelephon,
Lukaschenko und vieles mehr - mit fr. Grüßen,

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@jungsteirer,

es gibt zur Zeit ungleich gewichtige Probleme als Sport auf der Welt! Nämlich deinen Kommentar! Mfg Grüßen

Balrog206
2
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Und

Warum postest du noch hier und bringst dich nicht etwa sinnvoll ein ? Mf Grüßen

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
5
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Und weshalb

schreibst auf meine Zeilen eine so schöne "Antwort"? Es gibt auf dem Globus unzählige andere Probleme als Meldungen über Fußball, VIERschanzenspringen, Tennis, 1. Jänner-Springen, Hamilton hat neue Tussi, Katzenberger neur Frisur,
Hilton Paris neuen Bock - das ist alles völlig irrelevant