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Siegen oder fliegenDie ÖSV-Herren und die Zagreber Snow-Queen

Am Mittwoch wollen sich die Slalom-Herren in Zagreb wieder zur Königin krönen lassen. Manuel Feller hat dabei mit dem Hang noch eine Rechnung offen.

Manuel Feller
Manuel Feller © ANDREAS SOLARO
 

Alles oder nichts - so könnte man bisweilen die Vorstelllungen der österreichischen Slalom-Asse in Zagreb beschreiben. Elf wurde der in der kroatischen Hauptstadt bisher der Titel der "Snow-Queen", die auch beim Herren-Rennen gekürt wird, ausgetragen. Sechsmal durften die Österreicher dabei über einen Sieg jubeln, fünfmal allein durch Marcel Hirscher.

Stand kein Österreicher ganz oben am Podest, war es auch um die Landsmänner nicht sonderlich rosig bestellt. So holten die ÖSV-Asse in Zagreb nur Stockerlplätze, wenn auch der Sieger des Rennens aus Österreich kam, zuletzt so geschehen 2019. Damals gewann Marcel Hirscher vor Alexis Pinturault und Manuel Feller.

Der letztgenannte Tiroler ist auch dieses Jahr Österreichs heißestes Eisen auf eine Top-Platzierung. Nach zwei Slaloms ist Feller der erste Verfolger von Henrik Kristoffersen im Slalom-Weltcup. Der Hang in Zagreb liegt dem wieder-erstärkten 28-Jährigen zudem - 2017 ging er bisher das einzige mal in seiner Karriere als Führender in einen zweiten Durchgang. Damals fädelte er jedoch beim zweiten Tor im zweiten Lauf ein. Während Manfred Mölgg damals triumphierte, gingen die Österreicher leer aus.

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