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Neureuther und LizerouxDie Parallel-Bewerbe sind "der größte Schwachsinn"

Felix Neureuther und Julien Lizeroux gehen mit den Parallelbewerben hart ins Gericht. Während der Franzose die Liste von jenen Skifahrern postet, die sich heuer bei Parallel-Events verletzt haben, spricht der Deutsche vom "größten Schwachsinn aller Zeiten".

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© APA/AFP/JEFF PACHOUD
 

Das Weltcup-Wochenende hat fünf Schwerverletzte ausgespuckt, für die die Saison beendet ist. Stefan Brennsteiner und Simon Maurberger sind zwei davon, beide haben sich im Parallel-Riesentorlauf in Chamonix schwer verletzt.

Er ist nicht der einzige, der sich bei den "Parallel-Events", wie die FIS diese Bewerbe nennt, verletzt hat. Das zeigt Weltcup-Routinier Julien Lizeroux mit einem Tweet. Er listet auf, wer sich bei Parallel-Rennen in dieser Saison schwer verletzt hat.

Lizeroux ist nicht der einzige, auch Felix Neureuther kritisiert in einem Interview mit der Kronen Zeitung die Parallelbewerbe hart. "Parallel- Gedöns" sagt der Deutsche und spricht "vom größten Schwachsinn aller Zeiten". "Das hat nichts mit diesem Skisport zu tun, den wir so lieben. (...) Nur pushen, pushen, pushen und ein, zwei Übergänge. Wir sind ja keine Snowboarder."

Neureuthers Vorschlag: Ein deutlich reduzierter Skiweltcup, wo nur an den legendären Skiorten wie Kitzbühel, Schladming, Wengen, Bormio, St. Moritz  . . . gefahren wird.

Mathias Berthold, ehemaliger Chef-Trainer in ÖSV und DSV sagt bei Servus TV am Montag: "Ich bin ein Verfechter des Parallelbewerbs. Aber wie das Format jetzt im Weltcup durchgeführt wird, finde ich nicht so sexy."

Reinfried Herbst sieht in derselben Diskussionsverstanstaltung das Material als größtes Problem: "Wenn wir über die Ski diskutieren, frage ich mich, wo wir in fünf Jahren sind. Der Körper ist brutal am Limit."

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Marli86
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Die Sportler sind die leidtragenden

Ja das ist definitiv der Fall. Der Parallelbewerb ist uninteressant und kann abgeschafft werden. Was noch schlimmer ist sind die ständigen Verletzungen, man muss sich nur mal anschauen wie viele Sportler langzeitverletzt sind, insbesonder mit Knieverletzungen.
Dafür müssen sich die Sportler wohl etwas mehr wehren, vielleicht mal mit einem Boykott diverser Veranstaltungen?!

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merch
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...

Die Beteiligten suchen sich das alles in Eigenverantwortung selber aus.
Niemand muss da mitspielen.

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unterhundert
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Sie Traummännlein...merch

Sie vergessen die Sponsoren...Die zahlen nicht für's nicht Fahren.

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homerjsimpson
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Philosophisch richtig (leben muss auch keiner)...

....in der Sache komplett falsch. Es kann sich keiner aussuchen, mit einem "langsamen" Schi Weltcup zu fahren, eine Organisation wie die FIS müsste in der Lage sein, Regeln aufzustellen, die ein wenig mehr Sicherheit bieten als jetzt. Will sie aber nicht. Im Gegenteil alles wird immer noch extremer, was da in den letzten 20 Jahren abgeht ist nicht mehr normal.

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Kormoran
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Recht habens die zwei

Hab das in Chamonix gesehn als der Ford dem anderen beinahe mit Skiern voraus reingesegelt wär. Das war schon ein ziemlich grenzwertiger Kurs. Slalom geht ja noch, aber RTL ist dafür viel zu schnell. Wenns blöd geht rasiert da einer dem andern den Haxn ab. Brauchts echt nicht, wie die City Events.

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hornet0605
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Der ganze Zirkus,

Nicht nur der Parallel-Bewerb...

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