AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Anna Veith selbstkritisch"Das war nichts, was ich bisher geleistet habe"

In Zauchensee ging Anna Veith im Kombi-Super-G als Vorläuferin über die Strecke. Danach zeigte sich die Salzburgerin sehr selbstkritisch und will bereits beim Riesentorlauf in Sestriere am 18. Jänner mehr zeigen. Die Vorbereitung läuft im Sarntal ab.

Anna Veith
Anna Veith ist mit sich noch nicht zufrieden © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Vier Rennen hat Anna Veith nach ihrer schweren Knieverletzung in diesem Weltcup-Winter absolviert. Als bestes Resultat hat die 30-Jährige einen 26. Platz im Super-G von St. Moritz zu Buche stehen. Kein Wunder, dass sich die Salzburgerin nach ihrer Fahrt als Vorläuferin beim Kombinations-Super-G der Damen in Zauchensee selbstkritisch gab: "Ich wäre eh bereit, bringe es aber - noch - nicht auf die Piste. Was ich bisher gezeigt habe, war das gar nichts. Die Saison ist einerseits lang, vergeht aber gleichzeitig auch schnell. Ich muss jetzt bald liefern."

Insgesamt habe sie gute Wochen hinter sich, betonte die
Salzburgerin. "Und in Zauchensee als Vorläuferin zu fahren, war echt
cool. Es war ein sehr anspruchsvoller, schneller und unruhiger Lauf,
wo man richtig zur Sache gehen musste", erklärte sie die vielen
Ausfälle danach im Rennen. "Für mich war es eine sehr gute Übung.
Man kann eine Rennsituation simulieren und trotzdem locker an den
Start gehen."

Den nächsten absolviert die Wahl-Steirerin am Samstag beim Riesentorlauf in Sestriere. Ihren bisher einzigen Weltcup-Auftritt im italienischen Ski-Ort hatte Veith 2008. Da wurde sie im Super-G 33. Die Vorbereitung auf das Rennen absolvieren die ÖSV-Läuferinnen ab Dienstag im Sarntal. Am Donnerstag erfolgt die Anreise nach Sestriere per Helikopter.

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

IlMaestroEder
2
2
Lesenswert?

Nixalsverdruss

sie behaupten "ALLE" wären stolz auf Veith, Schlierenzauer und etc. ... Wen meinen sie damit, wer sind "alle"?

Antworten
seinerwe
1
14
Lesenswert?

Sportlerproblem

Das Problem ist dass der Kopf weiß wie es geht, der Körper aber nicht mehr soviel Kraft hat. Das ist schon Hunderten vorher so gegangen. Frau Veit sie haben im Sport schon alles erreicht und können nur noch ihre Gesundkeit für die nächsten 60 Jahre vernichten. Leider....

Antworten
Hochfilzen
18
11
Lesenswert?

Karriereaus

Wie lange muss das noch sein das Anna Veith noch im ÖSV mitgezogen wird?
Jeder andere Arbeiter wäre scho gekündigt worden nach so langer Zeit!
Es ist anstrengend immer wider solche Artikel zu lesen! Es gibt Menschen in Österreich die wirkliche körperliche und psychische Probleme haben die bekommen teils keine Unterstützung wie Anna Veith! Habe es selber erlebt bei meinem Sohn!! Habe großen Respekt vor Marcel Hirscher, seine Entscheidung war Gold richtig und das aber ohne große Verletzungen!

Antworten
Hazel15
1
3
Lesenswert?

Mitgezogen

Wie schön haben es ausländische Schifahrer und Sportler. Unter anderem ein Fritz Dopfer bei den Deutschen, ein Jean-Baptiste Grange, Julien Lizeroux bei den Franzosen, ein Ted Ligety und und und und natürlich ein Noriaki Kasai, der in Japan verehrt wird...ein Severin Freud, der momentan an seinem Comeback (in Österreich wäre er schon lange ausgemustert worden) arbeitet. Sportler, vor denen man nur den Hut ziehen kann!!!! Was Anna Veits Sponsoren: Head (Ski), Milka, Rauch, Tempur, Audi, Jacques Lemans, Pepe Jeans, TechnoGym, Bolle, Euroweb Group, arx!!!!
Einnahmen: Ihre geschätzten Jahreseinnahmen betragen dank lukrativer Sponsorenverträge dennoch etwa 2 Millionen Euro. Da fragt sich wer wen mitschleppt!!

Antworten
Nixalsverdruss
1
16
Lesenswert?

Eine sonderbare Einstellung:

Ich kann dem Vergleich mit Ihrem Sohn absolut nichts abgewinnen. Es sind absolut zwei Paar Schuhe. Sportler wie Veith, Schlierenzauer, etc. haben über Jahre ihre Leistung abgerufen - und jeder war stolz auf sie.
Jetzt, wo es nicht so gut läuft soll man sie nicht "mitziehen" - wie sie das so despektierlich nennen?
Ich glaube es liegt an den Sportlerinnen selbst, wann sie aufhören - sie sollen die Chance haben, und wenn es nicht reicht, dann muss eben eine Entscheidung getroffen werden - ohne das einflussreiche Management im Hintergrund, ohne den allmächtigen ÖSV-Präsidenten und besonders ohne die Presse, die "hinter jedem Buschen" lauert und die kleinste Bewegung der Sportler beobachtet ...
Ich bin aber bei Ihnen, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen soll - und das vermisse ich schon lange im ÖSV bwz. im österreichischen Spitzensport!

Antworten