Es gibt einen Satz aus dem Sport, der letztlich über allen anderen steht: die Tabelle lügt nicht. Anders ausgedrückt: Im Hochleistungssport geht es um Ergebnisse, um Resultate. „Wir sind alle hier, um zu gewinnen“, meinte ÖSV-Damen-Cheftrainer Roland Assinger in einem Kurz-Interview für den ORF; es soll aktuell die einzige Wortmeldung sein, die er zur eigenen Causa abgibt. Und die entwickelt sich in eine ungute Richtung: Athletinnen monieren öffentlich die „Umgangsformen“ innerhalb des Teams, bekritteln mangelnden Respekt, einseitige Kommunikation. „Wenn ein Mann von zwei Metern vor dir steht und auf dich einredet, kann das verängstigen“, sagte Super-G-Weltmeisterin Stephanie Venier.
Aufregung im ÖSV
Roland Assinger: Der Cheftrainer wird zum Reibebaum
Der Cheftrainer der Frauen steht nach Vorwürfen einiger Athletinnen unter Druck. Er verteidigte sich in einem ORF-Interview. Die Frage bleibt: Wie direkt darf ein Trainer im Hochleistungssport mit weiblichen Athletinnen umgehen? Wurden Grenzen überschritten?
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