„Ich gehe in Saalbach durch die Straßen und jeder Dritte möchte ein Foto mit mir machen. Anscheinend ist ein Olympiasieg wirklich etwas Besonderes. So lassen die Menschen diesen Moment länger weiterleben“, zeigte sich Lara Vadlau über ihren Bekanntheitsstatus direkt überrascht. Bei der WM-Abfahrt am Sonntag genoss die Kärntnerin die tolle Atmosphäre und drückte, wie sie verriet, Vincent Kriechmayr die Daumen. „So cool, dass er Silber geholt hat“, verdeutlicht die Doppel-Weltmeisterin, die solche Events extrem genießt.

Autogramm am Röntgenbild

Anschließend wagte sich die 30-Jährige selbst auf die Piste, ist sie doch eine leidenschaftliche Skifahrerin. Angesprochen auf ihren Job als Ärztin, erzählte Vadlau, „dass es alles andere als ein Honiglecken ist, aber es ist natürlich genial, wenn man Menschen helfen kann. Und es ist oft ganz amüsant, da mich einige Patienten kennen. Letztens habe ich mich auf einem Röntgenbild verewigen dürfen.“ Eine Anekdote bezieht sich aber auf einen anderen Olympiasieger, und zwar auf Franz Klammer. „Er meinte, dass Weltmeister vergessen werden, aber Olympiasieger bist du für immer, das nimmt dir keiner.“

Auf die Frage, wie es künftig bei ihr weitergeht, meinte Vadlau: „Ich werde ganz sicher weitermachen. Ab April geht das Training in Kroatien los. Und so viel kann ich verraten, es wird einen Mann an meiner Seite geben.“ Ob sie bei der EM an den Start gehen wird, lässt sie bis dato noch offen, „da wir einfach nur ein Monat Vorbereitungszeit dafür hätten. Darum müssen wir abwiegen, ob es Sinn macht.“