Wenn‘s laft, dann laft‘s. Das denkt sich derzeit auch Sebastian Ofner. Der Steirer zog beim Challenger von Thionville (Frankreich) ins Endspiel ein – und das mit einem klaren 6:4, 6:2-Halbfinalerfolg über den Lokalmatador Hugo Gaston.

Beim Franzosen handelt es sich ausgerechnet um jenen Spieler, gegen den Ofner seine bislang letzte Niederlage kassierte. Am 16. Februar unterlag Österreichs Nummer zwei der Nummer 96 der Welt noch in drei Sätzen. Seither fuhr Ofner neun Siege in Folge ein.

Beim heutigen Erfolg waren einmal mehr das starke Service – Ofner servierte neun Asse – und die klare Überlegenheit bei den Winnern (21:9) ausschlaggebend.

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Im Endspiel am Sonntag trifft der Athlet aus St. Marein im Mürztal auf den Norweger Nicolai Budkov Kjaer, der zwei Ränge hinter ihm auf Nummer sechs gesetzt ist und den Finnen Otto Virtanen nach drei Sätzen eliminierte. Die Rückkehr in die Top 100 ist Ofner jedenfalls schon ziemlich sicher, belegt er doch im Live Ranking bereits Platz 98.

Mit einem Finalerfolg gegen Kjaer würde Ofner an Punkten mit Österreichs Nummer eins Filip Misolic gleichziehen. Der Grazer rutschte in der Weltrangliste zumindest auf Platz 85 ab.