Alle Wege führen nach Rom, heißt es so schön. Nicht direkt nach Rom, aber zumindest nach Italien, führen derzeit quasi alle Wege im Tennis. So haben sich unsere südlichen Nachbarn im letzten Jahrzehnt zu einer der wichtigsten Drehscheiben im „Weißen Sport“ gemausert. Beispiele gefällig? Mit Jannik Sinner verfügt Italien derzeit über einen der zwei besten Tennisspieler der Welt, mit Lorenzo Musetti aktuell sogar über einen zweiten Top-10-Mann. Insgesamt tummeln sich derzeit neun Italiener in den Top 100, nur die USA (15) und Frankreich (14) können diese Zahl noch toppen. Auch der aktuelle ATP-Präsident Andrea Gaudenzi besitzt einen italienischen Pass und mit den ATP Finals in Turin sowie dem diese Woche in Bologna über die Bühne gehenden Davis-Cup-Finalturnier hält Italien zwei der wichtigsten Veranstaltungen der Saison in Händen.