Im Vorjahr sowie 2023 hatte der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz nach kräftezehrenden Auftritten beim „Sunshine-Double“ seine Teilnahme am Monte-Carlo-Masters zurückgezogen. Heuer kehrte der viermalige Major-Sieger zum ersten Mal nach 2022, wo er beim Debüt bereits in Runde zwei die Segel streichen musste, ins Fürstentum zurück und lieferte bei seinen insgesamt fünf Auftritten eine Tennisshow nach der anderen ab. Gleich dreimal geriet Alcaraz in Satzrückstand und war gezwungen sein spielerisches Niveau zu heben. Dreimal gelang ihm dieses Kunststück auf eindrucksvolle Art und Weise. So auch im Finale, bei welchem er im ersten Satz zwar einen Traumstart erwischte und gleich mit Break in Führung ging, sich im Anschluss aber viele Fehler leistete und sich auch von der Defensivarbeit und vom Spielwitz seines Kontrahenten, Lorenzo Musetti, der sein erstes Finale auf Masters-Ebene bestritt, beeindrucken ließ. Nachdem der Italiener Alcaraz das Service zum 3:1 abgenommen hatte, ließ er bei eigenem Aufschlag nichts mehr anbrennen und vollendete den ersten Durchgang mit einem sehenswerten Vorhandstopp.
Monte Carlo
Nach holprigem Start drehte Carlos Alcaraz gegen Lorenzo Musetti auf
Der Spanier ließ seinem italienischen Finalgegner nach verlorenem ersten Satz nur noch ein Game und siegte mit 3:6, 6:1 und 6:0.
© IMAGO