Irgendwann ist der Punkt erreicht, sich die Sinnfrage zu stellen. Remco Evenepoel, vor dem Grande Depart ein potenzieller Kandidat auf den Sieg bei der Tour de France, stieg etwa während der 14. Etappe von Pau nach Luchon-Superbagnères völlig entkräftet vom Rad. Wohl auch als eine der Nachwehen seines schweren Sturzes samt Knochenbrüchen vergangenen Dezember. „Einer der härtesten Momente meiner Karriere. Ich bin zerbrochen und komischerweise bin ich stolz darauf“, kommentierte er. Während der spätere (erneute) Tour-Sieger Tadej Pogačar wie eine schier unantastbare Maschine durch Frankreich raste.