Nach dem Urteil des Obersten Sportgerichts hatte sie angekündigt, sich nicht wie vom Leichtathletik-Weltverband verlangt, einer Hormontherapie zu unterziehen. Die IAAF verpflichtet Läuferinnen mit intersexuellen Anlagen, einen Testosterongehalt von fünf Nanomol pro Liter Blut nicht zu überschreiten. Damit soll ein Wettbewerbsvorteil verhindert werden. Um weiterhin bei Rennen von 400 m bis zu einer Meile antreten zu können, müsste die dreifache 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya daher ihren Testosteronwert mittels Medikamenten senken.
Streit um Hormonwerte
Caster Semenya weicht auf 3.000-Meter-Distanz aus
Die 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya weicht im Streit um ihre Hormonwerte auf die 3.000-m-Strecke aus. Die 28-Jährige tritt nach Angaben der Veranstalter am 30. Juni beim Diamond-League-Meeting in Stanford/USA über diese Distanz an.
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