Handball-Auftakt von SC FerlachFlorian Ploner brach in Vöslau mit Herzrasen zusammen

Fünf Minuten vor dem Ende der HLA-Partie zwischen Aufsteiger HC Vöslau und SC Kelag Ferlach brach Floria Ploner mit Herzrassen, Atemnot und Sprachstörungen zusammen. Der Ferlacj-Spieler muss die Nacht im Krankenhaus Baden verbringen.

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Ferlach-Spieler Florian Ploner (rechts) muss die Nacht im Krankenhaus Baden verbringen © GEPA pictures
 

Die Auftaktpartie der HLA zwischen HC Vöslau und SC Kelag Ferlach dauerte noch fünf Minuten. Da kam Florian Ploner vom Feld zur Bank, bat um eine Auswechslung, weil - seiner Meinung nach - etwas mit ihm nicht stimmte. Wenig später brach der 22-Jährige mit Herzrasen, Atemnot und Sprachstörungen zusammen. Sofort wurden Rettung und Notarzt verständigt, der Steirer im Dress der Ferlacher nach der Erstversorgung in das Krankenhaus in Baden gebracht. „Wir wissen noch nicht genau, was er wirklich hat. Seine Werte waren in der Klinik dann besser als in der Halle, dazu zeigte das EKG keine Auffälligkeiten“, berichtet Manager Walter Perkounig, „Florian bleibt auf alle Fälle im Krankenhaus, weil die Ärzte noch weitere Untersuchungen durchführen wollen.“


Vor diesem Hintergrund sind das Match und der Ausgang in den Hintergrund getreten. Die Ferlacher unterlagen beim Aufsteiger mit 28:29 (12:16). Was Ferlach in den ersten Minuten der Partie gegen den Aufsteiger zeigte, war nicht das, was die Mannschaft kann. Zwar gingen die Gäste durch Dean Pomorisac in Führung, doch danach klappte fast nichts mehr bei den „Büchsenmachern“. Das nützten die Heimischen weidlich aus, lagen nach 21 Minuten mit sechs Toren voran. In die Pause gingen die Niederösterreicher mit einem 16:12. Nach dem Wechsel versuchte der Favorit alles, doch es reichte nicht.


„Diese Niederlage war nicht eingeplant, im Gegenteil, wir hatten die zwei Punkte fix auf der Rechnung. Obwohl wir vier Ausfälle zu beklagen hatten, dachte ich, wir haben noch immer das bessere Team“, sagt Perkounig, „aber die 16 Gegentor schon vor der Pause waren ein Wahnsinn. Wir wussten aus Videos, dass Vöslau schnell spielen kann, aber so dürfen wir uns nicht präsentieren.“ Noch eines störte den Manager: „Schon vergangene Saison verloren wir viele Partien mit einem Tor Unterschied. Auch heute hätte das nicht sein müssen, da wir 30 Sekunden vor Schluss noch die Chance auf einen Angriff hatten. Aber bei allen das mit Florian im Kopf.“

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