HLA-AuftaktBeim Aufsteiger Vöslau will sich der SC Ferlach keine Blöße geben

Zwei Punkte sind gegen Vöslau bei Ferlach fix eingeplant. Die Kärntner wissen aber, dass es eine angemessene Leistung erfordert, um den sogenannten Pflichtsieg einzufahren.

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Das Team von SC Ferlach will in der HLA eine gute Figur abgeben © GEPA pictures
 

Nach der durchwachsenen Vorbereitung wartet nun auf den SC kelag Ferlach am Samstag das erste Meisterschaftsspiel bei Vöslau. Die Niederösterreicher kehren nach zwei Dekaden Abwesenheit in die höchste Spielklasse zurück. Der Aufsteiger überraschte in der Testphase mit dem Turniersieg in Graz, verfügt vor allem über viel Qualität in der Offensive. Ferlacher-Trainer Miro Barisic hat das Team mittels Video analysiert, ortete Stärken, aber auch Schwächen. "Vöslau hat eine starke heimische Einheit, die sich schon aus der Jugendzeit kennt. Sie dürften eine eingeschworene Truppe sein, die in der Abwehr aber mit Problemen zu kämpfen hat", sagt Barisic.

Ferlach-coach Miro Barisic

Die umgebaute und stark verjüngte Ferlacher-Mannschaft, die heute auf Adonis Gonzalez (Sprunggelenksverletzung), Abwehrchef Leander Krobath und Neo-Legionär Rok Setnikar (Sprunggelenk) verzichten muss, will sich beim Aufsteiger keine Blöße geben. Aber die Kärntner sind vor Vöslau gewarnt, in deren Heimhalle stets ein Hexenkessel herrscht. "Wir fahren zuversichtlich hinaus, wollen unbedingt gewinnen. Gegen einen Aufsteiger die erste Meisterschaftspartie auswärts zu bestreiten, ist immer eine Herausforderung. Natürlich sind wir auch noch nicht so sattelfest mit der neuaufgestellten Truppe", sagt Tormann Florian Strießnig, der mit Vladimir Gosic einen neuen Goalie-Partner an seiner Seite hat. "Wir sind vom Spielstil zwei komplett unterschiedliche Typen, können so auf die unterschiedlichen Varianten der Gegner gut reagieren", erklärte der 22-Jährige.

Spielgemeinschaft

Der SC Ferlach stellt diese Saison auch ein Future-Team, das in Rahmen einer Spielgemeinschaft mit dem HCK und dem KAC ins Leben gerufen wurde. Headcoach wird Eugen Epure, der die jungen Spieler an das Niveau der HLA heranführen sollte. "Der Sprung von der Jugend, ist einfach zu groß, daher erhoffen wir, so die Spieler halten zu können. Denn der Schwund ist in der HLA im Alter zwischen 20 und 23 Jahre am größten", sagt Ferlach-Obmann Walter Perkoung. Der Klub bestreitet heuer erstmals die nationale Meisterschaft in der U14 und U16, dafür wurde Ex-Spieler Risto Arnaudovski als Nachwuchsleiter unter Vertrag genommen.

Ferlach-Tormann Florian Strießnig

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