Das erste Halbfinalspiel in der Vereinsgeschichte des UBSC Graz wurde zu einer Lehrstunde. Der BC Vienna setzte sich im Hallmann Dome zu Wien klar 113:72 (55:28) durch und wurde der Favoritenrolle mehr als gerecht. Bei Bogic Vujosevic, Jason Detrick, Enis Murati und Co. lief es wie am Schnürchen und die Grazer hatten zwei massive Probleme: Wiens Klasse und die eigene Wurfquote. Die lag nach dem ersten Viertel bei nur knapp einem Drittel (30 Prozent) aus dem Feld heraus. So stand es nach zehn Minuten bereits 30:14 für die Wiener und es wurde nicht wirklich besser, im Gegenteil. Die Gastgeber rotierten schnell ihre Spieler durch und hatten ihre helle Freude im ersten Duell mit den Grazern. Bezeichnend: Bei den Wienern hatten sich bis zur Hälfte acht Spieler in die Werferliste eingetragen, beim UBSC waren es gerade einmal vier – dazu kamen noch sieben Ballverluste.