Es ist gar nicht so leicht, ein Gespräch mit Eirini Marina und Anna Maria Alexandri zu führen. Denn selbst, wenn die dritte Drillingsschwester Vasiliki fehlt, dann ist der Übergang fließend. Soll heißen: Mitunter beginnt die eine einen Satz, den die andere beendet, dann teilen sie sich die Antwort auf andere Art und Weise schwesterlich auf. Sogar das Winken zu Beginn der Gesprächsrunde erfolgt dafür synchron. Irgendwie logisch, wenn man das ganze Leben darauf abstimmt, zumindest im Wasser alles möglichst präzise, genau und eben synchron zu erledigen. Und das haben die beiden. „Wir haben uns das ganze Jahr über Gedanken über unsere Choreographie gemacht. Wir hatten keine Freizeit“, sagt Anna-Maria. Und Eirini fügt sofort hinzu: „Wir haben mindestens sechs Stunden pro Tag daran gearbeitet. Am künstlerischen Ausdruck. Wir haben das Feedback der Kampfrichter vernommen, daran haben wir gearbeitet. Es geht darum, die richtige Balance zwischen Schwierigkeit und künstlerischem Ausdruck zu finden.“
Olympia 2024 Paris
Fix ist nur: Nach Paris geht‘s für die Alexandri-Schwestern endlich in den Urlaub
Die Schwestern Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri sind die letzte „Medaillenbank“. Für Paris haben sie im Training noch einmal mehr geopfert als in den Jahren davor.
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