Man darf sich vorstellen, wie groß die Torte wäre, die 1000 Kerzen fasst – und so viel müsste man am Sonntag auspusten: Denn die Motorrad-WM in Spielberg an diesem Wochenende erlebt ein besonderes Jubiläum: das 1000. Rennen in der „Königsklasse“ des Sports, die seit 2002 eben den Namen „MotoGP“ trägt, steht auf dem Programm. Ein durchaus bewegendes Jubiläum einer bewegten Serie, die zwar unlängst für den Betrag von 4,2 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechselte und an Formel-1-Mutter „Liberty Media“ ging, aber doch gerade ein wenig in der Talsohle steckt. Zwar gibt es etwa in Le Mans oder am Sachsensring oder bei der Rückkehr nach Brünn neue Besucherrekorde. Dort, wo die Formel 1 gastierte, also in Austin, Silverstone und eben am Red Bull Ring in Spielberg, hinkt die MotoGP ein wenig hinterher. So rechnet man am Wochenende in der Obersteiermark nur mit rund 150.000 Fans, etwa halb so viel wie noch bei der Formel 1.
Motorrad-GP von Österreich
Die MotoGP feiert in Spielberg ihren „Tausender“
Bewegte Geschichte mit vielen Geschichten seit 1949 - momentan „kriselt“ die Serie aber ein wenig, weil Marc Marquez scheinbar die Konkurrenz fehlt. Fürs „Geburtstagsrennen“ sind die Pläne in Spielberg groß.
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