Der Österreicher Alexander Wurz, Präsident der GPDA (Fahrergewerkschaft), hat sich via Twitter persönlich bei Lewis Hamilton für dessen Initiative bedankt. "Wir haben damit Sebastian Vettel, einem unserer Größten, einem unserer GPDA-Direktoren, Respekt erwiesen", schrieb Wurz. Denn bei dem Abendessen wurde der Deutsche offiziell von seinen Fahrerkollegen verabschieden. Vettel bestreitet am Sonntag seinen letzten Formel-1-GP.

Auf Twitter bestätigten auch alle Fahrer, wie sehr ihnen dieser gemeinsame Abend gefallen hat, dass solche Zusammenkünfte viel zu selten stattfinden. "Ein toller Abend mit den anderen Jungs", schrieb George Russell, Sieger des letzten Rennens in Brasilien. "Wir hatten zusammen viel Spaß", meinte Fernando Alonso.

Das große Dinner dürfte im Galleria Nusr Et-Restaurant in Abu Dhabi stattgefunden haben, einem der besten Steakhäuser der Stadt – und mit Sicherheit einem der teuersten. Fast zeitgleich mit den Postings der Formel 1 auf Twitter oder Instagram tauchte auch eine Rechnung vom Restaurant, datiert mit 17. November 2022 (21.52 Uhr), auf. Die Endsumme von umgerechnet rund 161.500 Euro ist natürlich beachtlich. Ein Zusammenhang zwischen der Rechnung und dem Formel-1-Dinner ist aber ein Fake. Und vor allem die Getränkekonsumation ließ nicht unbedingt auf Formel-1-Piloten schließen.

Die Rechnung
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Die Rechnung postete Nusret Gökçe, Inhaber des Luxusrestaurants - und von 14 weiteren. Bei fünf Flaschen Chateau Petrus für wohlfeile 17.000 Euro die 0,7-Liter-Bouteille. Oder eine Flasche Chateau Margaux (4000 Euro). Der Türke kassierte für das Posting bereits einen Shitstorm auf den sozialen Plattformen.