Von der „besten Saison in unserer Teamgeschichte“ spricht Red-Bull-Motorsport-Koordinator über 2022 – nach vorzeitigem Gewinn der Fahrer- und Team-WM, bisher 16 Siegen und der Chance, mit Sergio Perez auch noch den Vizeweltmeister zu stellen. Dennoch wandert der Blick bereits weiter in die Zukunft, schließlich gibt es nach dem Tod von Dietrich Mateschitz wichtige Punkte zu klären: den künftigen Stellenwert der Formel 1 im Red Bull-Konzern oder auch die Motorenfrage ab 2026.
In Sachen Unterstützung durch den Red Bull-Konzern in der Nach-Mateschitz-Zeit macht sich Marko keine Sorgen, auch wenn sich in den Strukturen sicher einiges ändern werde, „denn es war ja de facto eine Alleinherrschaft. Aber Red Bull Racing ist das stärkste und effizienteste Marketing-Tool des Gesamtkonzerns. Wir haben schon in der Vergangenheit sehr autark gearbeitet. Wir waren die Einzigen, die sich nicht an bestimmte Firmenregeln halten mussten. Diese Eigenständigkeit gab es mit Zustimmung von Mateschitz. Es ist aber schon durchgesickert, dass die neue Führung die Formel-1-Aktivitäten weiterführen will. Und zwar so wie jetzt, mit einer relativ starken Unabhängigkeit.“