Nach Finale der Formel 1Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Wir sind alle zu weit gegangen"

Nach der abgelaufenen Weltmeisterschaft in der Formel 1 wird heiß über das Thema Boxenfunk diskutiert. Toto Wolff hält im Nachhinein nicht viel von der neuen Regelung.

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Toto Wolff © AFP
 

Die diesjährige Formel-1-Weltmeisterschaft wird wohl noch lange für ordentlich Gesprächsstoff sorgen. Das Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton zählt nach den Zusammenstößen in Silverstone und Monza schon jetzt zu den größten aller Zeiten, mit dem wohl verrücktesten Finale in Abu Dhabi.

Dahinter gab es über das gesamte Jahr hinweg den nicht minder spektakulären Grabenkampf beider Teams. Nach jeder Entscheidung wurde mit Rennleiter Michael Masi diskutiert. Gab es in den Jahren davor nur Funksprüche von Box an Fahrer, konnten sich die Teamchefs und Ingenieure erstmals direkt an die Rennleitung wenden, was nicht nur positiv auffiel. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff hadert im Nachhinein damit: "Uns wurde die Möglichkeit gegeben, direkt mit dem Rennleiter zu sprechen, und weil wir so hart für die Interessen unserer Teams gekämpft haben, sind wir alle zu weit gegangen", sagte der Österreicher.

 

 

Kommentare (10)
Lodengrün
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Wir alle sind zu weit gegangen

und haben letztlich nur ans Geld gedacht und weniger das das alles nur ein sportlicher Wettkampf sein soll. Er als Miteigentümer hat eine Stange Geld liegen lassen. Das war der Grund die Fassung zu verlieren.

Reipsi
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Der ganze

Funk gehört abgestellt, dann kommt wieder Spannung auf .

CBP9
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Noch mehr Spannung?

😜

JamesDean
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Lieber Toto,

„wir alle“ nicht … du!!!

andshal
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Lieber @JamesDean

... nicht nur "er", auch die herren manager "des anderen teams", die keine gelegenheit ausließen, masi und seine entscheidungen öffentlich lautstark zu kritisieren.

vanhelsing
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Je mehr hightec in die F 1 gekommen ist,

desto mehr wurde allem Tür und Tor geöffnet! Besser wäre "back to the roots"! Das heisst: keine Funkverbindung, kein Nachtanken, kein Reifen wechseln, nur Tafeln von den Boxen!!! Da sieht man dann wirklich den beste Racer!!!

ragu
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Genau

raus aus den ferngesteuerten Boliden,zurück zum Schaltgetriebe wo am Ende des Rennens die Knöchel blutig sind,dann hätte Hamiltons Betreuerin endlich einen richtigen JOB!

gm72
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Glaubt da jemand, es wäre bloß...

...ein bisserl Gas geben, bremsen und lenken? Weit gefehlt. Das ist Leistungssport auf höchstem Niveau. Die blutigen Knöchel vergangener Tage sind nicht nötig, um Leistungssport zu betreiben.

GanzObjektivGesehen
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Wenn sie jemals in einem Rennsimulator (oder F1 Boliden) gesessen wären, dann wüssten sie.....

.....dass sie keine einzige Runde in einer vernünftigen Zeit fahren könnten, dass sie nach 10 Runden weinend zum Physiotherapeuten laufen würden und dass alles nicht so einfach ist, wie es manchmal aussieht.....

Windstille
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Reifenwechsel?

Reifenwechsel würde ich schon erlauben, da kann auch mal was schief gehen - und mit diesen "Patscherln" schafft kein Auto die volle Renndistanz ohne Wechsel