Es ging schon auf Mitternacht, Ortszeit Jeddah , zu, als Toto Wolff nach kräftezehrender und nervenaufreibender Rennerei via Zoom zur internationalen Pressekonferenz nach dem GP von Saudi Arabien lud. Und in erster Linie einmal zu beschwichtigen bemüht war. Ja, es habe heute genug Warnschüsse gegeben. Es könne sich nun kein Team leisten, auf eine andere, als auf der Rennstrecke ausgefahrenen WM-Entscheidung konzentriert zu sein. Und dass das „Imperium“, also Mercedes, jetzt zum finalen Rückschlag ausholt, wollte er auch nicht kommentieren. „Es ist heute gut gegangen“, sagte der Mercedes-Motorsportchef aus Wien. Aber es sei noch alles offen.
Mehr Regeln als Rennen
Max Verstappen: "Das ist für mich keine Formel 1"
Für Lewis Hamilton geht Max Verstappen über alle Limits. Der Niederländer sieht sich vor dem Finale eher als Opfer. Die Luft vor dem WM-Showdown am Sonntag wird immer dicker.
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