Während die Stars der MotoGP am vergangenen Wochenende auf dem Red Bull Ring zurück aus der Sommerpause kamen, genießen Max Verstappen und Co derzeit noch die rennfreie Zeit in der Formel 1. Während es sich die Spitzenfahrer in den vergangenen Tagen gemütlich machten, geht es für einige Motorsport-Asse noch um einen Vertrag für die kommende Saison.
Bei Mercedes scheint alles in trockenen Tüchern zu sein. Teamchef Toto Wolff betonte mehrmals, dass er bis zur Sommerpause eine Entscheidung über die Fahrerpaarung für die kommende Saison haben möchte. Nach der Absage Verstappens, der auch 2026 fix bei Red Bull bleibt, wird es wohl zeitnah zur Vertragsverlängerung mit Kimi Antonelli und George Russell kommen. Wie lange die Arbeitspapiere der beiden „Silberpfeile“ aber zukünftig laufen, ist noch völlig offen.
Die Qual der Wahl hat weiterhin Red Bull – bei beiden Teams. An der Seite des amtierenden Weltmeisters tut sich Yuki Tsunoda weiterhin schwer. Liam Lawson blüht nach seiner Degradierung nun bei den Racing Bulls auf, ist aber keine Option mehr für das Einserteam. Rookie Isack Hadjar entpuppte sich ohnehin als Entdeckung der Saison. Mit Arvid Lindblad haben die Bullen außerdem ein vielversprechendes Talent in der Formel 2, dem viele den Sprung in die Königsklasse des Motorsports zutrauen.
Cadillac als Zünglein an der Waage
Bleibt noch die große Unbekannte des kommenden Jahres: Cadillac. Die US-Amerikaner gaben sich bisher geheimnisvoll, wenn es um die Pläne für den Einstieg im Jahr 2026 geht. Immer wieder werden Gerüchte laut, dass die Präsentation der Fahrerpaarung unmittelbar bevorstehe. Bisher war das aber nicht der Fall und es könnte auch gut sein, dass es noch einige Wochen dauert, bis das elfte Team der Formel 1 Nägel mit Köpfen macht. Immer wieder wird diesbezüglich der Große Preis von Italien in Monza genannt (7. September).
Bis dahin tauchen im Umfeld der General-Motors-Tochter immer wieder dieselben Namen auf. Sergio Perez gilt als Favorit, will Cadillac doch zumindest einen erfahrenen Fahrer für das Projekt an Land ziehen. Auch Valtteri Bottas und Mick Schumacher werden immer wieder genannt. Letzterer könnte nach jüngsten Berichten die Rolle des Reserve- und Stammfahrers bei den US-Amerikanern bekommen.
Als heißer Kandidat wurde in der Sommerpause auch Felipe Drugovich genannt – derzeit Reservefahrer bei Aston Martin. Der 25-jährige Brasilianer gewann 2022 die Formel 2 und wartet seither auf seine große Chance. Spannung könnten auch mögliche Wechsel und Überraschungen sorgen, die derzeit noch niemand auf der Rechnung hat. So ist Alpine weiterhin auf der Suche nach einer langfristigen Lösung an der Seite von Pierre Gasly und auch Aston Martin könnte sich für die vielversprechende Saison 2026 noch personell verändern.