Die erste „kleine Sommerpause“ in der Formel 1 ist absolviert. Drei Wochen ruhte der Tross seit dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. In dieser rennfreien Zeit mangelte es aber nicht an Geschichten, die in der Motorsport-Königsklasse für Gesprächsstoff sorgten. Neben der Entlassung von Christian Horner bei Red Bull Racing stand immer wieder der mögliche Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Vor allem, da der Niederländer im Juli Urlaub auf Sardinien machte – genauso wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
Für den Österreicher sei dies aber ein reiner Zufall gewesen. „Wenn man in der Nähe voneinander Urlaub macht, heißt das noch nicht, dass man auch in der Formel 1 zusammenarbeitet. Wir haben immer ein gutes Auskommen gehabt. Zufällig verbringen wir auch den Urlaub in ähnlichen Gegenden“, sagte er im ORF-Interview.
Wolff will mit aktuellem Duo weitermachen
Grundsätzlich sei eine Entscheidung nahe, erklärte Wolff. Beim Großen Preis von Belgien am Wochenende in Spa-Francorchamps soll jedenfalls über die zukünftige Fahrerpaarung bei den Silberpfeilen entschieden werden. „Es geht ja nicht nur darum, dass das Team eine Entscheidung trifft. Die Fahrer müssen auch wissen, woran sie sind. Wir haben immer versucht, uns an diese Regel zu halten. Und das werden wir auch diesmal so machen“, meinte Wolff.
Die Tendenz gehe diesbezüglich aber klar in Richtung der aktuellen Fahrerpaarung George Russell und Kimi Antonelli. „Die Fahrtrichtung ist, dass wir mit George und Kimi weitermachen wollen. Das ist erste Priorität.“ Sollte der vierfache Weltmeister aus den Niederlanden aber tatsächlich zu haben sein, könnte sich dies noch ändern. Bei einem Fahrer wie Verstappen könne man als Teamchef nicht „hinwegschauen“. Für einen Wechsel müsste aber die Ausstiegsklausel im Vertrag des 27-Jährigen aktiviert werden. Dies sei aber nicht der Fall, betonte auch Motorsportberater Helmut Marko in den vergangenen Wochen des Öfteren. Grundsätzlich hat Verstappen bei Red Bull ein gültiges Arbeitsverhältnis bis 2028.