Während Red Bull Racing zuletzt vor allem aufgrund des Fahrerwechsels zwischen Liam Lawson und Yuki Tsunoda für Aufregung sorgte, steht das Team von Weltmeister Max Verstappen nun aufgrund einer Sonderlackierung im Mittelpunkt. Für den Großen Preis von Japan in Suzuka änderte man das Design des RB-21 grundsätzlich und geht ganz in Weiß in das traditionsreiche Rennwochenende.

Als Abschiedsgeschenk für den jahrelangen Motorenpartner Honda startet Red Bull mit der weißen Lackierung. Schon 2021 in der Türkei sah der Bolide ähnlich aus, auch damals eine Hommage an den japanischen Hersteller. Am Ende des Jahres endet die erfolgreiche Zusammenarbeit. Honda wird ab dem kommenden Jahr exklusiv Aston Martin mit Antriebseinheiten beliefern.

Red Bull und Honda als erfolgreiche Partnerschaft

In der gemeinsamen Zeit feierte man zahlreiche Erfolge. Insgesamt sechs Weltmeistertitel gewann Red Bull mit den japanischen Motoren und jubelte 2023 über die dominanteste Saison in der Geschichte der Formel 1. Nur passend, dass Tsunoda dann ausgerechnet in Suzuka seine Red-Bull-Premiere gibt. „Unsere Beziehung zu Honda verdient es, gefeiert zu werden. Sie ist von anhaltendem Erfolg geprägt und hat dem Team eine der triumphalsten und dominantesten Perioden in unserer Geschichte beschert“, wird RB-Teamchef Christian Horner zitiert.

Die Lackierung orientiert sich wie schon 2021 am Honda RA272 aus dem Jahr 1965. Mit diesem Auto hatte der US-amerikanische Rennfahrer Richie Ginther mit einem Sieg beim Grand Prix von Mexiko das erste Rennen für Honda in der Formel 1 gewonnen.